Pilgerwege

Jakobsweg von Fulda nach Würzburg

VERLAUF DES WANDERWEGES

Fulda (Dom) - 4,5 km – Johannesberg - 1,5 – Bronnzell – 4 – Eichenzell – 4 – Welkers - 2,5 – Rothemann - 4 - Bü­chenberg - 2,5 - Döllbach - 3 - Thalau - 1,5 - Frauenholz - 3 – Gichenbach – 4 – Rommerz – 3 - Kalbenhof - 1,5 - Schwedenschanze - 3 - Oberweißenbrunn - 6 - Kreuz­berg - 9 - Langenleiten - 5 - Premich - 8 - Frauenroth - 3 - Stralsbach - 9 - Bad Kissingen - 4 - Eyringsburg - 4 – Wirmsthal – 9 –Altenfelderhof – 3 – Poppenhausen – 2 – Kronungen - 3 – Euerbach – 3 - Geldersheim;  insgesamt 110 km

Auf die im Text fett hervorgehobenen Orte wird unter „Sehenswürdigkeiten am Rande des Jakobusweges“ am Ende gesondert hingewiesen.

Nach einer kurzen Andacht verlassen wir den Dom, wenden uns nach rechts und laufen bis zur Kastanien­allee. Hier biegen wir nach rechts in die „Wilhelmstra­ße” ein und gehen bis zur Ampel. Wir überqueren die Kreuzung, halten uns rechts bis zum Fastnachtsbrunnen. An diesem modernen Kunstwerk wählen wir den Weg in die „Trän­ke”, eine Gasse des gepflegten Alt-Fulda.

Hinter der „Tränke” biegen wir nach links ab, kommen an der Wiesenmühle vorbei durch parkähnliche Landschaft zu den Auewei­hern und zur Propstei Johannesberg. Hier benützen wir kurz die Verkehrsstraße, dann geht es über den sog. „Eselsweg” nach Bronnzell. Wir verlassen Bronnzell auf der Adolphsecker Allee. Hin­ter der Brücke über die Umgehungsstraße zweigt der Wanderweg nach rechts ab nach Eichenzell.

In Eichenzell überqueren wir die „Gersfelder Straße” an der Fuß­gängerampel, nehmen die Straße „Sachsenburg” und gehen bis zum Hinweis „Zum Sportplatz”. Nach ca. 50o Metern trennen sich „Abtsweg und F-Weg”. Wir wählen den F-Weg nach links an der Fulda entlang und kommen nach Welkers. Die Kirche ist unser Ziel.

Nach kurzem Besuch verlassen wir die Kirche und den Ort über den „Burkardser Weg” in Richtung Autobahnbrücke. Gleich hinter der Brücke zieht der Wanderweg links hoch zum Steinhauck, einem be­waldeten Hügel mit 367 m Höhe und mit vielen frommen An­dachtsstationen, dann steigen wir über die Rosenkranztreppe hinab nach Rothemann (am Trafohäuschen vorbei!).

In Rothemann überqueren wir an der Ampelanlage die B 27, lau­fen auf der Dorfstraße an der Kirche vorbei zur Straße am „Wie­senborn”. Jetzt befinden wir uns im Tal des Döllbaches. Nach ca. 1,5 km zweigt ein Forstweg nach rechts ab und zieht durch den Wald hinauf. Ein Wegweiser an der Stelle weist auf einige Sehenswür­digkeiten hin, die aber für uns nicht von Bedeutung sind. Bald sind wir in der Flur. An einer Viehkoppel vorbei und durch Wiesen erreichen wir die Verkehrsstraße, der wir ca. 100 m nach links folgen. Am Feldkreuz (Bank!) gelangen wir in die Flur. Jetzt steht uns ein langer, schnurgerader Feldweg nach Büchenberg zur Verfügung. Die herrliche Sicht über die Hohe Rhön muss hier besonders erwähnt werden.

Büchenberg erreichen wir über die Straße „Weizenflur”. Über die „Jakobusstraße” und die „Döllbacher Straße” verlassen wir den Ort. Ca. 100 m hinter der Ortstafel zweigt ein Feldweg nach links ab, trifft oben auf einen Querweg, der uns mit herrlicher Weitsicht zum Wald führt. Dort trifft er mit dem Heidelsteinweg (HWO 5 > ) zusammen. Mit diesem geht es über die Straße „Am Berg” hinunter nach Döllbach. Wir überqueren die B 27. Jetzt steht uns ein Wirt­schaftsweg durch Koppeln und Felder im Tal des Thalaubaches bis Thalau zur Verfügung.

Auf der „Wasserkuppenstraße”, an der Mariengrotte vorbei, verlassen wir den Ort Thalau in Richtung „Frauenholz”. Auf einem ruhi­gen Wanderweg im Abstand zur Verkehrsstraße steigen wir hinauf zum Weiler Frauenholz. Diesen Weiler durchqueren wir, überqueren die Straße Schmalnau – Dalherda und wandern auf das Dorf Gichenbach im Tal des Rommerser Wassers zu. Am Kastenhof überqueren wir die Verkehrsstraße und den Bach „Rommerser Wasser” und laufen ca. 2 km am Waldrand am Hang dieses Baches entlang. Dann steht uns wieder nur die Verkehrsstraße zur Verfügung. Ein Wegweiser schickt uns kurz zur Rommerser Kirchenruine hinunter.

Zurück zur Verkehrsstraße: Nach kurzem Marsch zweigt unser Wanderweg nach rechts in die Felder ab. Ein Schild weist noch auf ein Soldatengrab hin, dann stößt der Weg auf den Kalbenhof.

Wir treffen auf den Main Werra-Weg (HSN >) des Rhönklubs, über den wir nach rechts hinauf zur Schwedenschan­ze kommen. Zur Gaststätte „Schwedenschanze” müssten wir un­seren Wanderweg kurz verlassen. Der Jakobusweg führt uns wei­ter abseits vom Verkehr hinunter nach Oberweißenbrunn. Etwa 1 km vor dem Ort lädt uns der Jakobsbrönn zur erfrischenden Rast ein. Über den „Hirtenweg” gelangen wir in die Ortsmitte, an der Talstation des Skiliftes geht es hinauf zu den Matten des Arnsber­ges und weiter hinauf zum Kreuzberg.

Nach einer Rast im Klos­ter orientieren wir uns mit dem Wegezeichen ( > ) nach Lan­genleiten. Es geht zügig durch Wald hinab. Am Sportplatz erreichen wir den Ort. Am Kindergarten am unteren Ende des Dor­fes gelangen wir wieder in die Flur. Die Verkehrsstraße nach Waldberg wird überquert. Premich erreichen wir an der „Ring­straße”. Wir verlassen Premich auf dem „Aschacher Weg”. Hin­ter dem letzten Haus beginnt gleich der Wald. Ein wenig ge­nutzter Waldweg steht uns jetzt zur Verfügung. Nach mäßiger Steigung mündet er in einen befestigten Waldwirtschaftsweg. Wir kommen am „Roten Kreuz” vorbei, und nach längerem Marsch erreichen wir den Vogelkundepfad. Für diese gepflegte Anlage mit Volieren, in denen wir Vögel erleben können, die nur ganz selten zu beobachten sind, sollten wir uns Zeit lassen. Un­ser Wanderweg biegt am Vogelkundepfad nach rechts ab. Es geht weiter durch den Wald.

Dann öffnet sich die Flur von Frauenroth. Der Wirtschaftsweg führt uns über die Straße „An der Klostermauer” hinunter in das Dorf zur Klosterkirche. Hier werden wir der Kirche und dem Minnesängergrab einen Besuch abstatten, wenden uns dann kurz nach rechts, um gleich wieder nach links über den „Schmalzmühlenweg” in die Felder abzubiegen. Ein asphaltier­ter Feldweg führt uns hinauf zum Bergrücken und hinüber zur Schafmühle im Tal der Aschach.

Wir überqueren den Bach und treffen auf eine Verkehrsstraße, der wir kurz nach links folgen. Unser Wanderweg zieht dann nach rechts hoch durch den Wald nach Stralsbach. Im Dorf hal­ten wir uns nach rechts in die „Von Hennebergstraße”. Bald bie­tet sich uns neben der verkehrsreichen Dorfstraße eine ver­kehrsarme Dorfstraße, der „Silberdistelweg”, an. Am Ende des Ortes wandern wir am Waldrand mit schöner Sicht auf die Rhön hinauf bis zum Jagdhaus Hermannsruhe. Hier taucht der Weg in den Wald ein. Schließlich erreichen wir das Ausflugsziel, das ehemalige Forst- und Jagdhaus Klaushof mit seinem großen Wildpark.

Neben der ehemaligen B 286 wandern wir ein Stück entlang. Auf der gegenüberliegenden Seite können wir gelegentlich kapitale Hirsche des Tierparks sehen. In die eigentliche Kaskadenschlucht kommen wir nicht. Unser Weg überquert die Verkehrsstraße zur Marieneiche.

Weiter geht es durch den Wald, an der Bildeiche vorbei, hinunter nach Bad Kissingen. Wir erreichen den Kurort am „Schweizer Haus”.

Der weitere Weg durch Bad Kissingen verläuft wie folgt:

Ab Schweizer Haus, Steg über die Saale, gleich rechts in Rosengarten, Anlegestelle der Saaledampferle, – hier wird ein Abstecher in die Stadtmitte von Bad Kissingen zur St. Jakobuskirche emp­fohlen –, weiter durch Rosengarten bis zur Ludwigsbrücke, die Straße wird über Zebrastreifen überquert. Zwischen Regen­tenbau und Saale geht es weiter durch Lindesmühlpromenade vorbei an Tennisplätzen, unter der Südbrücke hindurch an Bauhof, Eissporthalle und Kläranlage vorbei bis zur Kastanienallee. Die Kastanienallee wählen wir nach rechts. Oben zweigt der Jakobusweg nach links ab. (Ein Abstecher zur nahen Eyringsburg wird empfohlen.)

Eine schmale Brücke führt uns über die Eisenbahnlinie. Ein Pfad durch Gebüsch und Bäume bringt uns hinaus in die Flur. Der Weg durch die Felder leitet uns hinüber zum Wald des Scheinberges. Wir wandern noch kurz bergan, dann geht es hinab in den Weinort Wirmsthal. Wir durchqueren den Ort. An der Kirche geht ein Weg hinüber zum Wald und weiter hinauf auf den bewaldeten Bergrü­cken. Oben haben wir dann über die Weinberge hinweg einen schö­nen Blick auf Ramsthal. Ramsthal berühren wir nicht. Wir wandern nach links an den Weinbergen hinunter in ein Waldeck, in dem un­ser Weg nach links wieder in den Wald hinaufzieht. Das Erlebnis des Weinlandes Franken ist zunächst einmal beendet. Wir steigen stramm hinauf. Oben treffen wir auf einen Waldweg, der uns ziemlich eben zu einem Steinkreuz führt, an dem sich auch eine Bank befindet, die sich für eine gemütliche Rast anbietet. Ein Weg am Waldrand (ca. 800 m) lenkt uns hinüber zur Verkehrsstraße Ebenhausen – Ramsthal.

Wir überqueren die Straße. Am Sportplatz und anderen Sportan­lagen vorbei wandern wir hinaus in die Flur. Auf festem Wirt­schaftsweg mit guter Weitsicht laufen wir längere Zeit, bis der Wan­derweg erneut in den Wald eintaucht. Nach ca. 1 km ist der fußfreundliche Waldweg beendet. Wir befinden uns in den Feldern von „Altenfelderhof”. Auf der Zufahrtsstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, kommen wir nach Poppenhausen. Die „Al­tenfelderhofstraße” bringt uns in den Ort bis zur Kirche. Hier wäh­len wir die „Hauptstraße” nach rechts und verlassen den Ort auf dem Bürgersteig nach Kronungen.

Wir erreichen Kronungen auf der Straße „Am Ring”. Auf der „Kütz­berger Straße” geht es hinaus in die Flur. Kurz hinter der Eisen­bahnbrücke, die wir unterquert haben, biegen wir am Wasserbe­hälter nach links von der Verkehrsstraße ab. Ein nahezu schnur­gerader Weg führt eben durch die Felder nach Euerbach. Am West­rand des Ortes entlang über den „Kronunger Weg” stoßen wir auf die Dorfstraße (B 303), der wir nach rechts folgen. Am Biegenbach entlang verläuft ein Fußgänger- und Radweg. Diesen wählen wir bis Geldersheim. „Euerbacher Weg”, dann „Würzburger Straße” leiten uns in den Ort. Hier trifft unser Wanderweg auf den Jakobsweg Schweinfurt – Würzburg, dem wir weiter folgen.

Sehenswürdigkeiten am Rande des Jakobusweges:

Fulda: Siehe Stadtführer

Johannesberg: Propsteischloss; katholische Pfarrkirche mit sehenswerter Innenausstattung

Eichenzell: Kirche St. Peter und Paul; Schlösschen; Eichenzel­ler Warte; Schloss Fasanerie

Welkers: moderne Kirche mit wertvollen Schnitzarbeiten, u. a. eine Holzfigur Jakobus d. Ä. aus der historischen Fuldaer Radgar-Basilika

Rothemann: Filialkirche St. Barbara mit Ausstattung von Agnes

Mann; Andachtsstätten auf dem Steinhauck

Büchenberg: Dorfkirche St. Jakobus; Jakobusfigur an der linken Seitenwand

Döllbach: Dorfkirche St. Odilia mit Odilien-Quelle im Umgriff der Kirche

Thalau: Kath. Kirche St. Jakobus mit wertvollen Holzplastiken

Rommers: Kirchenfundamente nach Ausgrabungen wieder zu­gänglich

Schwedenschanze: gegenüber Gaststätte (zzt. nicht zugänglich.

Oberweißenbrunn: Kirche St. Vitus und Emerita

Kreuzberg: siehe Kirchenführer

Langenleiten: Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit sehenswerter Jakobusfigur

Premich: Kirche St. Laurentius

Frauenroth: Zisterzienserklosterkiche mit Grabstätte des Stifter­ehepaares Otto und Beatrix von der Botenlaube

Bad Kissingen: St. Jakobuskirche; russ. orthod. Kirche u. a.

Poppenhausen: sehenswerte Jakobuskirche

Hinweis:

Eine gedruckte Version der Wegbeschreibung mit den Kartenskizzen kann bei der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft kostenlos bestellt werden.

 

 

Oberes Werntal - Teilweg um Schweinfurt

Der Unterfränkische Jakobusweg - von Schweinfurt nach Würzburg

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