Pilgerwege

Jakobsweg von Hof nach Nürnberg

Der Jakobusweg Hof – Nürnberg (183 km) schafft im Rahmen des europäischen Jakobswegenetzes die Verbindung zwischen Franken, Thüringen und Sachsen: Die Anschlüsse von Norden aus Richtung Leipzig und von Nordosten aus Richtung Dresden sind im Entstehen.

Der Weg orientiert sich in seinem Verlauf an der alten Handelsstraße Leipzig – Nürnberg (ehemalige „Via Imperii“ und heutige B 2). Aus regionalen Erwägungen führt er jedoch nicht über Münchberg und Bad Berneck, sondern über Helmbrechts und Marktschorgast. Weiter über Bayreuth, Creußen, Pegnitz, Betzenstein und Gräfenberg überquert er die Fränkische Alb und vereinigt sich vor Kalchreuth mit dem Jakobusweg Lichtenfels – Nürnberg.

Eine Querverbindung zwischen den Jakobuswegen Lichtenfels – Nürnberg und Hof – Nürnberg durch das Maintal ist möglich: In drei Etappen (67 km) erreicht man auf dem Mainwanderweg (blaues M) über Himmelkron, Kulmbach und Altenkunstadt Vierzehnheiligen bzw. Lichtenfels.

Der „Jakobusweg Fichtelgebirge“ verbindet in Form eines Bypass über das hohe Fichtelgebirge die vier Jakobuskirchen in Marktschorgast (kath.), Weißenstadt (evang.), Kirchenpingarten (kath.) und Creußen (evang). Mit der Fortsetzung von Weißenstadt nach Norden über Oberkotzau (evang. Jakobuskirche) wird eine Alternativroute mit Anschluss in Hof ermöglicht. Als weiterer Bypass bindet der „Jakobusweg Fränkische Schweiz“ von Pegnitz nach Hiltpoltstein die Wallfahrtskirche Gößweinstein und die kath. Jakobuskirche Elbersberg ein.

Planungen gibt es auch für die Anbindung der ehem. Jakobuskirche Neudrossenfeld (Jakobusaltar).

Weitere Infos zum Weg finden Sie unter www.jakobus-oberfranken.de.