Pilgerwege

Jakobsweg von Vacha nach Fulda

Der Jakobsweg von Vacha nach Fulda verbindet den „Ökumenischen Pilgerweg“ durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem Jakobsweg der von Fulda über Würzburg, Rothenburg o.d.T. und Rosenberg/Hohenberg nach Ulm führt. Von dort gibt es Anschluss nach Konstanz und weiter zu dem schweizerischen Pilgerort Einsiedeln.

Folgende Markierungszeichen leiten Sie (in dieser Reihenfolge) auf dem Weg von Vacha nach Fulda


Vacha

Seit 1342 führt die „Brücke der Einheit“, als eine der längsten Sandsteinbrücken über die Werra in die Stadt. An der Brücke endet der „Ökumenische Jakobsweg“ der von Görlitz kommt.Hier beginnt der Jakobsweg von Vacha über Fulda, Würzburg, Rothenburg o.d. Tauber und Rosenberg/Hohenberg nach Ulm und weiter nach Konstanz.

Von der Brücke aus überqueren wir die viel befahrene Straße und gehen auf der gegenüberliegenden Straße (Untertorstraße) in die Stadt Vacha. Wir halten uns rechts, kommen an der evang. Kirche vorbei (1824 wieder aufgebaut mit dem Turm aus dem 12. Jh.) zum großen Marktplatz mit seinen repräsentativen Fachwerkbauten die bis ins 15. Jh. zurück reichen. Am Ende steht links das große schöne Fachwerkrathaus von 1613 und der Vitus-Brunnen. Vacha wurde 817 erstmals urkundlich erwähnt und wird 1186 als Stadt genannt. Die Stadt ist an der alten Handelsstraße „Via Regia“ gelegen und war im Mittelalter ein bedeutender Handelsplatz.

 

Vacha – 6 – Sünna – 3 – Mosa – 1,5 – Bermbach (Ortsrand) – 8 – Bremen – 6 – Geisa

Stadt Vacha: auch VG Vacha
Markt 4
36404 Vacha
Tel. 036962 - 2610
E-Mail: allgemein@vacha.de
Internet: www.vg-vacha.de
Ü/E

Vorbei am Rathaus und Hotel Adler gehen wir auf der „Heyligenstedtstraße“ zum Ort hinaus, vorbei an der „Friedhofskapelle“, die zum Servittenkloster gehörte (im Bauernkrieg geschleift), aus dem der Mönch Hermann Künig von Vach stammt, der im Mittelalter den ersten Pilgerführer nach Santiago de Compostela geschrieben hat.

Am Ende des Friedhofs gehen wir links, parallel zur B 84, auf einem Radweg weiter.Nach dem Wanderparkplatz und der Bushaltestelle „Vacha Garagenhof“ biegt der Weg etwas von der Straße ab und wird zum Erdweg (Wegweiser Sünna 3 km). Nach einem Schrebergarten gabelt sich der Weg, wir nehmen den rechten Zweig. Beim Austritt aus dem Wald sieht man das Dorf weit vor sich liegen. In Sünna trifft man bei der Hausnummer 16 auf eine Querstraße, wir halten uns rechts, der Jakobusweg biegt nach 20 m links in die „Festplatzstraße“ ab, wir aber gehen geradeaus zur sehenswerten Kirche.

Sünna
Die evang. Kirche in Sünna geht auf romanische und gotische Zeit zurück. Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1665-69 erbaut. Zwischen 1720 und 1728 wurde die Kirche im barocken Stil ausgebaut und bemalt. Sie bildet mit den reichen Emporenmalereien ein einmaliges Ensemble. (Die Kirche ist geöffnet, eine Beschreibung liegt auf).

Zurück zum Jakobusweg folgen wir der „Festplatzstraße“, biegen in die Straße „An der Dehn“ ein und gehen am Ortsende auf einem Schotterweg (Schild Einfahrt verboten) weiter. Vorbei an einem kleinen See führt der Weg nach Mosa und geht links – rechts durch den Ort und an einer Zimmerei geradeaus weiter.

Kurz nach der „Sängerwiese“ trifft der Weg auf eine  geteerte ehemalige Bahntrasse, der wir nach links folgen (Bremen 8 km). Keine Muschelmarkierung auf diesem Abschnitt.

Am Ende eines linker Hand versteckt liegenden Rastplatzes und vor einer Brücke biegt der Weg rechts auf einen schmalen Waldweg ab. Wir treffen auf eine Straße die wir schräg links überqueren (Bremen 5,5 km) und nach 20 m nehmen wir an der Weggabel den rechten Zweig. Jetzt begleitet uns auch die Markierung „EH“ am Waldrand entlang mit schöner Aussicht. Wir streifen den Ort „Otzbach“. Die Muschel des Rhönklubs ist zwar immer vorhanden, das Schloss der Muschel zeigt aber nicht immer in Richtung Santiago. An der Infotafel Naturschutzgebiet Arzberg geht es weiter geradeaus. Ca. 800 m nach dieser Tafel nehmen wir an einer Y-Gabelung den linken Weg.

An einem überdachten Rastplatz Inselsberg – Milseburg-Blick biegen wir nach links zum Feldkreuz ab. Dieses zeigt auf der Wegseite die 14 Nothelfer und auf der Rückseite die Kreuzigung. Auf den Schmalseiten begegnet uns rechts der Hl. Josef und links unser Pilgerapostel Jakobus d. Ä. Der Weg führt weiter geradeaus bis wir an einer Bank und einem weiteren Bildstock rechts abbiegen.Wir kommen zu einem Sportgelände, das wir im Linksbogen bis zu einem Rastplatz umgehen. Hier biegt der Weg rechts in den Wald ab, kommt an einem weiteren Rastplatz mit einem Kreuz vorbei und geht steil abwärts nach Bremen. An der Hauptstraße biegen wir rechts in den Ort ab. Hier biegt der Jakobusweg links in die „Kranluckener Straße“ ab, wir aber gehen noch zweihundert Meter weiter und besuchen die Kirche „St. Jakobus d.Ä.

Bremen (Thüringen)
Erste Kirche um 1460. Die heutige Kirche wurde 1730-1735 im barocken Stil erbaut und dem Apostel Jakobus d. Älteren geweiht, seine Figur steht auf der rechten Seite des Hochaltars. Den linken Seitenaltar ziert ein Bild der Muttergottes und den rechten die Hl. Barbara, die als „geheime Kirchenpatronin“ von den Bremern besonders innig verehrt wird. Das große Deckengemälde zeigt den Hl. Antonius von Padua als Fürbitter am Thron der Gottesmutter. Ein besonderes Kleinod ist die geschnitzte Kommunionbank von 1736, die die Leidensgeschichte Christi in sechs Bildern zeigt.Links neben der Kirche steht als ältestes Gebäude des Ortes das ehemalige Pfarrhaus. Hinter dem Haus, im Pfarrgarten, findet man ein begehbares Labyrinth.

Zurück zur „Kranluckener Straße“ folgen wir dieser Straße bergauf, biegen dann links ab, kommen an der Agrargenossenschaft und der Feuerwehr vorbei und nehmen nach dem Ort an der Weggabelung den rechten Abzweig. Ins Tal hinab und wieder aufwärts, vorbei an einem einzeln stehenden Baum mit der Markierung kommt man zu einer T-Kreuzung. Hier nimmt man den Weg rechts nach Geisa (4 km), auch mit einem geschlossenen roten Dreieck markiert.

An der nächsten T-Kreuzung bei einem Rastplatz und Sportplatz gehen wir wieder rechts. An einer weiteren T-Kreuzung biegen wir links ab (Teer) um nach 50 m rechts auf einen schmalen Grasweg abzubiegen. An einem überdachten Info-Stand werden uns die Berge um Geisa erklärt. An einer T-Kreuzung gehen wir nach links in den Ort hinein. Wir überqueren die B 278, folgen dem „Schleidsbergweg“, kommen am Kulturhaus vorbei, gehen rechts und links über die Brücke des kleinen Flüsschens Ulster die Bahnhofstraße hinauf bis zu einer Kreuzung. Der Jakobusweg biegt hier am Gasthaus „Zum goldenen Stern“ rechts ab und folgt dem „Point Alpha-Weg“ zunächst auf der „Rasdorfer Straße“.
Links auf der „Deschauer Straße“ hinauf gelangen wir zur kath. Kirche St. Philippus und Jakobus, dem Ortskern mit dem Marktplatz, Rathaus und dem Schloß.

Geisa
Tourist-Information:
Marktplatz 27
36419 Geisa
Tel. 036967 – 69150
E-Mail: info@geisa.de
Internet: www.geisa.de
Ü/E

Die Stadt gilt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des mittleren Ulstertales. Erstmals im Jahr 817 im Besitz des Klosters Fulda erwähnt. Im Mittelalter wurde die Stadt mit einer Mauer gesichert, heute noch in weiten Teilen erhalten, und erhielt 1302 das Stadtrecht. Die kath. Stadtpfarrkirche St. Philippus und Jakobus wurde 1489-1504 im gotischen Stil erbaut. Im Turm der Kirche befindet sich ein in Deutschland seltenes Glockenspiel, ein Carillon. Es besitzt 49 Bronzeglocken die durch eine Hebelklaviatur zum Klingen gebracht werden. Ein automatisches Glockenspiel ertönt täglich um 11 Uhr, 15 Uhr und 19 Uhr.Zwei verheerende Brände, 1858 und 1883, veränderten das Stadtbild gravierend. Schmuckstück und Wahrzeichen ist das Rathaus am Marktplatz, 1861 erbaut. Oberhalb des Markplatzes finden wir das Geisaer Schloss mit dem Sitz der Point Alpha Stiftung. Der Schlossplatz wird von dem Barockschloss (Anfang 17. Jh.), dem Fürstlichen Schloss, Wirtschaftsgebäuden und der evang. Kirche (1860) umrahmt. Im Fürstlichen Schloss befindet sich das Stadtmuseum.

Geisa – 5 – Rasdorf – 6 – Haselstein – 9 - Hünfeld

Wir folgen der „Rasdorfer Straße“, biegen in die „Buttlarer Straße“ rechts ab und an deren Ende links auf einem Grasweg (linker Wegast) steil hinauf und links zum Point Alpha (1 km). Der Weg geht nun auf den Wegplatten der DDR-Grenztruppen an der ehemaligen Grenze entlang zum blauen „Haus auf der Grenze“, das ein Grenzmuseum und ein Dokumentationszentrum ist.

Ein muss für den Pilger ist der 1,4 km lange eindrucksvolle Kreuzweg „Weg der Hoffnung“, der an der ehemaligen Grenze entlang verläuft. Der weitere Weg der Jakobuspilger nach Rasdorf geht nun kurz rechts auf der Straße um dann am Schild „Hier waren Deutschland und Europa bis zum 22. Dezember 1989 um 11 Uhr geteilt“ nach links auf einen Feldweg abzubiegen. Nach ca. einem Kilometer weißt uns die Markierung an einem Kirschbaum nach rechts und kurz darauf hat man einen wunderbaren Blick auf den unter uns liegenden Ort Rasdorf, den wir über einen schönen Grasweg erreichen.

Auf der Straße „Im Schäfersgraben“ gelangt man in den Ort, überquert die Landstraße (B 84), geht im „Jammersweg“ weiter, kommt an dem ehemaligen Wehrfriedhof (1200) vorbei, links in die Straße „Geisaer Tor“, wieder links in die Straße „Sämbach“ und kommen zur Stiftskirche von Rasdorf St. Johannes der Täufer und Cäcilia.

Rasdorf
Infos unter www.rasdorf.de
Ü/E

Sehenswert im Ort ist der Wehrfriedhof (um 1200), ein früherer Zufluchtsort mit Ecktürmen, Torhaus und Wehrgang.Besonders beeindruckend ist die Stiftskirche St. Johannes der Täufer und Cäcilia, die 1274 erbaut wurde und auf vorromanische Zeit zurückgeht. Sie ist eine ehemalige Klosterkirche mit einem achtseitigen Vierungsturm. Wenn man das Gotteshaus betritt begrüßt uns gleich links die Holzplastik des Apostels Jakobus d. Ältere. Die Seitenaltäre stammen aus der frühen Barockzeit (17. Jh.). Die ältesten Bauteile der Kirche befinden sich hinten an den erhaltenen romanischen Bogen. Ein Pilgerstempel liegt aus.

Aus der Kirche heraus überqueren wir den größten Dorfplatz Hessens, den Anger, geradeaus. Bei der Ampel an der „Landstraße“ (B 84) halten wir uns rechts und biegen nach wenigen Metern links in die Straße „Eichsfeld“ ab und halten uns am Haus Nr. 5 wieder rechts auf den asphaltierten Weg, vorbei an einem Wassertretbecken. An einer Kreuzung mit 5 Wegen bleiben wir geradeaus auf dem geteerten Weg. Wo der Teerweg aufhört, geht es geradewegs weiter in den Wald und an der nächsten Gabelung halten wir uns rechts. An der nächsten T-Kreuzung nehmen wir den Weg links, der auch als Radweg gekennzeichnet ist. An der nächsten Weggabelung folgen wir dem Radweg-Symbol geradeaus. An der nächsten Wegkreuzung mit 4 Wegen nehmen wir den großen Weg links, gut als Jakobsweg  gekennzeichnet. Vorbei an zwei Tümpel mit einer Hütte, dort biegen wir rechts ab (der Weg ist hier auch mit einer weißen 2 auf blauem Grund markiert). An der nächsten T-Kreuzung nehmen wir den rechten Weg hinunter vorbei an einem Feldkreuz mit einem schönen Blick auf den Ort Haselstein in den man dann auf der „Kreuzbergstraße“ gelangt.

Haselstein
(Kirche ist geschlossen, es gibt aber einen Hinweis wo man den Kirchenschlüssel bekommt).
Einkehrmöglichkeiten
Infos über Fremdenverkehrsamt Hünfeld www.huenfeld.de

Die Markierungssituation im Ort ist nicht sehr gut. Wir bleiben auf der „Kreuzbergstraße“ und biegen an einem Sägewerk rechts auf die Straße „Am Rosenbach“ ab, der wir bis zu einer Kreuzigungsgruppe folgen und nehmen hier den linken Weg (auch mit einer weißen 3 auf blauem Grund gekennzeichnet). An der nächsten Wegkreuzung nehmen wir den gut gekennzeichneten Weg links nach Hünfeld.

Nach ca. 100 m, in einer Linkskurve, biegt der Jakobsweg rechts zum Waldrand ab (auch mit einem schwarzen S auf weißem Grund und einem roten Dreieck gekennzeichnet). Beim Schild Wasserschutzgebiet folgen wir dem schönen Waldweg geradeaus weiter. An der nächsten Weggabelung nehmen wir den Weg links, kommen zu einer Unterstellhütte, treten aus dem Wald heraus und halten uns rechts. Nach ca. 100 m, in einer Linkskurve, biegen wir rechts auf einen Grasweg ab der am Waldrand entlang führt. Im lichten Waldbereich geradeaus weiter, nicht auf den Reiterweg abbiegen. An einer kleinen Kreuzung mit dem Schild „Naturschutzgebiet“ geradeaus weiter. Wir treffen auf eine Straße beim Wanderparkplatz „Weinberg“ und folgen der geteerten Straße links.An einem Verkehrsschild „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ verlassen wir die Straße nach rechts, kommen an einem Polizeischießstand und einem Gefängnis vorbei, gehen an einem großen Polizeitrainingsgelände mit Kaserne entlang, treffen auf eine Straße und gehen links weiter an dem Polizeigelände entlang. Am Ende des „Richard-Wagner-Rings“ biegen wir rechts in die „Molzbacher Straße“ ab. Am Friedhof biegen wir links in die „Friedenstraße“ und dann rechts in die „Mackenzeller Straße“ ab. Dann weiter rechts in die „Josefstraße“ und an Einkaufsmärkten vorbei und links – rechts – links erreichen wir das Schild Stadtmitte (300 m Stadtpfarrkirche St. Jakobus) und auf der rechten Seite sehen wir das Bonifatiuskloster (neuromanisch, Übernachtung möglich).

Wir folgen dem Schild Stadtmitte und biegen an der Hünfelder Zeitung zur Jakobuskirche ab.

Hünfeld
Hünfeld wurde im Jahr 781 erstmals erwähnt und hat 1310 das Stadtrecht erhalten. Auf eine alte Klostertradition geht die 1895 neu gegründete Klosteranlage zurück. In dieser Zeit wurde auch die heutige Kirche im neuromanischen Stil erbaut. Das Rathaus von 1891, ebenfalls im neuromanischen Stil erbaut, ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Stadtpfarrkirche St. Jakobus, 1506 im gotischen Stil erbaut, ist auf einem Vorgängerbau errichtet. Der schöne Hochaltar stammt aus der Barockzeit.Am Kirchplatz finden wir auch das Konrad-Zuse-Museum, das als Stadt- und Regionalmuseum geführt wird und über das Leben von Konrad Zuse, dem Erfinder des Computers, informiert, der lange Jahre in Hünfeld lebte.

Hünfeld – 5 – Rückers – 8 – Steinau – 6 – Petersgberg – 5 – Fulda (Dom)

Fremdenverkehrsamt
Konrad-Adenauer-Platz 1
36088 Hünfeld
Tel. 06652 – 180 195
E-Mail: hessisches.kegelspiel@huenfeld.de
Internet: www.huenfeld.de
Ü/E

Ü auch im Bonifatiuskloster
Klosterstr. 5
Tel. 06652 – 94537
E-Mail: gz@bonifatiuskloster.de
Internet: www.bonifatiuskloster.de

Rechts an der Kirche vorbei führt der Pilgerweg weiter, über Treppen hinab gelangen wir zum „Fuldaer Berg“, dem wir links abwärts folgen. Weiter die „Brunnenstraße“ hinunter Richtung Kolpinghaus, rechts in die „Neustädter Straße“ einbiegen und wieder rechts in die „Klingelstraße“ bis zur Ampel und hier links der „Fuldaer Straße“ (B 84) folgen. Nach dem VW-Autohaus rechts in die Straße „Am Kornhaus“ einbiegen und auf der Brücke über die Bahngleise und gleich wieder rechts abbiegen. Von hier hat man noch mal einen schönen Blick auf den Ort mit der Jakobuskirche. An dem Straßenschild „An der Bleiche“ führt der Jakobsweg über eine Holzbrücke und durchquert einen schönen Wiesengrund. Auf einer Brücke überqueren wir die viel befahrene B 27, wenden uns danach gleich links in Richtung Rückers (5 km) parallel zur Straße. Vorbei an einer kleinen Kapelle biegt der Weg in einem lichten Wald an Wochenendgrundstücken links ab, geht danach rechts – links auf einen Bauernhof zu. Wir überqueren vor den Häusern die Straße und biegen gleich links auf einen geteerten Weg ab der uns, wieder parallel zur Bundesstraße, nach Rückers bringt. Wir betreten den Ort auf der „Marbacher Straße“. Die Kirche ist leider geschlossen.
In Rückers geht der Weg links weiter über die Bundesstraße (Richtung Dammersbach), unter der Bahnlinie hindurch und dann rechts auf einen Feldweg und an der Weggabelung nach ca. 200 m wieder rechts und geradeaus zum Wald. Im Wald führt der Weg an einer Kreuzung rechts abwärts und vorbei an einer Brunnenfassung (Wasserschutzgebiet). Es ist ein schöner breiter Waldweg. Achtung! 

Der neu ausgeschilderte Weg (saubere, ordentliche, neue Schilder) führt definitiv nicht auf dem einladenden Pfad rechts hinunter (der immerhin eine recht abenteuerliche Strecke verspricht) sondern bleibt auf dem Weg, mit der Nr. 9 der parallel - zunächst zur Bahnlinie und dann zum Ufer des Haunsees  - auf der Höhe entlangführt. Er biegt nach ca. 1 Kilometer rechts und gleich nochmal rechts ab, um dann sanft auf dem schönen, breiten Waldweg bis nahe ans Ufer abzufallen, wo von rechts der Weg Nr. 5 dazu stößt.

Der Weg ist auch mit einem blauen H markiert. Manchmal weisen auch gelbe Pfeile die Richtung. Wenn der Weg Nr. 9 abbiegt, folgen wir weiter der Muschel und der Markierung 5 und H gerade aus. Wo an einem Schild „Landschaftsschutzgebiet“ der Weg Nr. 5 abzweigt gehen wir immer gerade aus weiter (die Bestätigung erfolgt mit dem blauen H) bis zu einer Teerstraße der wir ebenfalls gerade aus folgen (Steinau 2,6 km). An der Infotafel „Hauneaue“ führt der Weg rechts über eine Holzbrücke und auf der geteerten Straße bis zum Ortsschild Steinau. Wir überqueren die Straße, gehen auf der „Schulstraße“ rechts weiter und biegen dann links auf den „Haunetalradweg“ ab.An der Kirche des Ortes biegt der Weg wieder links ab und geht auf dem asphaltierten Weg geradewegs durch den Wiesengrund. In einem kleinen Hain überrascht uns eine wuchtige Stele, die in Halbreliefs die Heiligen Bartholomäus, Jakobus d.Ä. und Wendelinus darstellt. Diese Stele wurde von Bewohnern der Gemeinde Steinau im Jahr 1994 errichtet. Der Weg führt hier links auf einem geschotterten Feldweg weiter.

Kurz nach einem Pumphaus (Wasserschutzgebiet) biegt der Weg an einer Baumgruppe rechts auf einen geschotterten Weg ab der uns über eine kleine Brücke zum Weiler Untergötzenhof und rechts durch den Ort bringt. Am Ortsschild biegen wir links auf den geteerten landwirtschaftlichen Feldweg ab. Vor einem Kastanienbaum und einem Strommast biegt der Weg rechts ab, ein gelber Pfeil weist uns den Weg. Wir überqueren den Parkplatz Götzenhof, gehen unter der Autobahn hindurch und danach gleich links und folgen dem Schild „Petersberg Mitte 2,5 km“ „Kirche St. Peter, Grabeskirche der hl. Lioba 2,2 km“, an der Autobahn entlang bergauf.

Weiter oben sieht man dann die Kirche vor sich liegen.

Petersberg
Infos unter: www.petersberg.de
Ü/E

Am Friedhof erreichen wir Petersberg, das mit Fulda zusammengebaut ist, aber eine eigenständige Gemeinde bildet. Hier ergeben sich zwei Möglichkeiten.

Weiter auf dem markierten Jakobsweg: Hinunter auf der „Eisenacher Straße“ die in den „Geisaer Weg“ mündet, von dort biegen wir links ab in die „Heckenstraße“ und an einem Bildstock gehen wir links hinauf zur Kirche St. Peter. Von der Kirche aus hat man einen weiten Blick über die Stadt Fulda.

Ohne Markierung: Am Friedhof geradeaus, auf gleicher Höhe der „Friedenstraße“ (auch mit dem Hinweis „Kirche St. Peter“, Grabeskirche der hl. Lioba) folgen und am Restaurant Altes Casino hinauf zur Kirche. Achtung: die Kirche St. Peter ist am Nachmittag erst ab 14:30 Uhr geöffnet.

Weiter zum Dom von Fulda.
Auch hier bieten sich zwei Möglichkeiten.

Weiter auf dem teilweise markierten Jakobsweg: An der Kirche abwärts, vorbei am Restaurant Altes Casino und rechts in die „Friedenstraße“, die zur „Brauhausstraße“ wird. Rechts in den „Rupertusweg“ abbiegen und gegenüber der Einmündung „Heckenstraße“ links über Treppen hinab und schräg rechts die „Bergstaße“ überqueren. Hier beginnt der sog. „Pfaffenpfad“ dem wir durch Sportstätten hindurch folgen. Nach einer geraden Strecke biegen wir rechts ab und kommen zur „Magdeburger Straße“ an der die Markierung endet.Wir überqueren die Straße schräg links und biegen am Sportbad Ziehers rechts in den „Feldmannweg“ ein. Nach der Ferdinand-Braun-Schule überqueren wir links über eine Brücke die Berliner Straße, überqueren den „Pappelweg“ und folgen kurz der „Birkenalle“, von der dann gleich wieder links der „Pfaffenpfad“ abbiegt. Wir überqueren den „Ahornweg“ und die „Magdeburger Straße“ und folgen dem „Pfaffenpfad“ bis er wieder auf die „Magdeburger Straße“ trifft. Dort wenden wir uns nach links und kommen unter der Bahnunterführung hindurch. Nach der Bahnunterführung gleich rechts in die „Kurfürstenstraße“ und dann links durch den Schloßgarten (das Stadtschloß wurde 1706 – 1714 erbaut) zum Dom.

Der Dom zu Fulda bewahrt die Grabstätte des „Apostel der Deutschen“, des hl. Bonifatius (in der Unterkirche).

Folgender Weg kann ebenfalls genommen werden (allerdings teilweise an lauten Straßen entlang): Nehmen sie nicht den Weg der an der Kirche St. Peter die Treppen hinab markiert ist. Dieser Weg bringt sie in eine falsche Richtung.Wir gehen zurück, am Restaurant Altes Casino rechts zur „Friedenstraße“ und folgen ihr abwärts, biegen am neuen Rathaus links in die „Rabanus-Maurus-Straße“ ein, gehen rechts die „Bergstraße“ hinunter und biegen an der abknickenden Vorfahrtsstraße links in die Straße „Am Ziegelberg“ ein. An deren Ende (Tankstelle) biegen wir rechts ab auf die „Petersberger Straße“, der wir unter der Bahn hindurch folgen und die dann zur „Dalbergstraße“ wird. Von dieser gehen wir rechts über die „Brauhausstraße“ in die Fußgängerzone und erreichen über die „Mittelstraße“, die „Friedrichstraße“ und die „Pauluspromenade“ den Domplatz.

Unbedingt ansehen muss man auch die Michaelskirche, gleich neben dem Dom. Sie wurde um 820 im karolingischen Stil erbaut und ist ein bedeutender mittelalterlicher Sakralbau. In der Kirche begegnen uns zwei Jakobusfiguren und am Schriftenstand erhält man einen schönen Pilgerstempel.

Fulda
Tourist-Information:
Bonifatiusplatz 1
36037 Fulda
Tel. 0661 -1021810
E-Mail: tourismus@fulda.de
Internet: www.fulda.de
Ü/E