Pilgerwege

Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg - von Würzburg nach Ulm

Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg - Von Würzburg über Rothenburg o. d. T. und Rosenberg/ Hohenberg nach Ulm

Der Fränkisch – Schwäbische Jakobsweg

Ein Pilgerweg von Würzburg a. Main
über Ochsenfurt, Uffenheim, Rothenburg o. d. Tauber, Crailsheim, Rosenberg, Böbingen/Rems und Lonsee nach Ulm a. d Donau

Der Pilger geht zwischen Würzburg und Ulm 268 km, auf meist sanft hügeligen, gut ausgebauten Wegen. Lediglich nach den Flusstälern der Jagst, des Kochers, der Lein und der Lone steigt der Weg auf kurzen Strecken, beim Albaufstieg zwischen Bargau und dem Bargauer Kreuz ein längeres Stück, heftig an. Für den ganzen Weg sollte man sich mindestens 11 Tage Zeit nehmen. Besser ist es, sich mehr Zeit zu lassen, denn im Eilschritt lassen sich Spiritualität und Besonderheiten dieses Weges wohl kaum erleben.
Für Radpilger sind einige Wegabschnitte nicht empfehlenswert. Radfahrer sollten eher die meist wenig befahrenen Landstraßen benutzen.

Was darf der Pilger von diesem Weg erwarten?

- eine abwechslungsreiche Landschaft

Das liebliche Maintal mit seinen Rebhängen, - die von intensiver Landwirtschaft geprägte Gäu-Ebene, die nicht nur im Hochsommer an die spanische Meseta erinnert, -  der Schwäbisch Fränkische Wald mit seinen schattigen Waldwegen und idyllischen Tälern, die Liashochflächen des Albvorlandes und nicht zuletzt die Schwäbische Alb, geprägt von Landwirtschaft, Wald und vereinzelten Wacholderheiden.

-romantische Städte, stattliche Bauerndörfer, verträumte Weiler und einsame Gehöfte
Die ehrwürdige Bischofsstadt Würzburg und die romantischen Mainstädte bis Ochsenfurt, Uffenheim und das viel gerühmte Rothenburg, Crailsheim und Ulm, Städte am Wege, die zum Verweilen und Schauen einladen. Meistens kommt der Pilger aber durch kleine Dörfer, ohne Industrieansiedlung, dafür mit stattlichen Bauernhäusern, gepflegten Gärten und freundlichen Menschen.

-Kirchen und mittelalterliche Kunst
Unterwegs trifft man immer wieder auf Feld- oder Pilgerkreuze, Bildstöcke, Meditationsstelen und Kapellen. In vielen Dörfern, laden Kirchen zu Gebet und Meditation ein, sofern man sich die Mühe macht, den Schlüssel zu holen, den man meist nahe der Kirche erbitten kann. Höhepunkte mittelalterlicher Kirchenkunst sind der Herlin- und der Riemenschneideralter in der Jakobuskirche in Rothenburg, der Flügelaltar der Johanneskirche in Crailsheim und der Multscher - Altar in der unscheinbaren evangelischen Dorfkirche von Scharenstetten.

-moderne Kirchenkunst

Hier ist vor allem ein Name zu nennen. Sieger Köder, geb. am 03.01.1925, Pfarrer und Maler, früher Pfarrer von Rosenberg und Hohenberg, jetzt in Ellwangen im Ruhestand.

Seine Kunst – Altäre, Bilder, Kirchenfenster, Skulpturen findet der Pilger vor allem im Raum Rosenberg – Ellwangen, aber auch in Wöllstein (Pilgerkreuz, Hühnerwunderdarstellung an der Jakobuskapelle) oder in der ev. Pfarrkirche von Sontbergen (Fenster u.a. Jakobus)

- eine interessante Flora und Fauna
Unterschiedliche Böden (Muschelkalk, Keuper, Jura,) und Höhenstufen (Würzburg 176 m, Falkenberg auf der Ostalb 776 m) bedingen eine abwechslungsreiche Flora. Der Kenner wird dabei recht seltene, geschützte Pflanzen und Tiere entdecken. Aber auch blühende Streuobstwiesen und die bäuerlichen Blumengärten erinnern wie wunderbar die Schöpfung ist.

- idyllische einsame Wege
Der Pilgerweg führt fast ausschließlich durch ein dünn besiedeltes Gebiet, in welchem bis jetzt weder Industrie noch Fremdenverkehr Einzug gehalten haben. So laden die meist einsamen Wege durch Wald, Feld und Flur dazu ein, in Stille über sich, Gott und die Welt nachzudenken und zu meditieren.

-Verkehr und Übernachtung:

Diese Einsamkeit hat ihren Preis. Die Verkehrsanbindung lässt Wünsche offen. Bahnverbindungen gibt es im Maintal, dann in Uffenheim, Rothenburg, Crailsheim, Böbingen/Rems, Lonsee und Ulm. Auch die Übernachtungsmöglichkeiten erfordern eine gute Planung. Viele Wirte aus Orten nahe des Pilgerweges sind bereit, Pilger mit dem PKW abends abzuholen und morgens zum Weg zurückzubringen.

- Anschlusswege

Von Norden her kann man von Fulda bzw. Schweinfurt her auf dem „Unterfränkischen Jakobsweg“ nach Würzburg pilgern.

In Rothenburg o. d. Tauber endet der von Eslarn an der tschechischen Grenze über Nürnberg und Heilsbronn kommende „Oberpfälzer -“ bzw. „Fränkische Jakobsweg“.

 

In Rothenburg o.d.T. beginnt ein markierter Jakobsweg, der von Rothenburg über Schwäbisch Hall, Winnenden, Esslingen und Tübingen nach Rottenburg a. N.  führt und somit den „Fränkischen Schwäbischen Jakobsweg“ mit dem „Schwarzwälder Jakobsweg“ Horb – Loßburg - Schutterald verbindet.

Ab Ulm kann der Pilger auf dem Oberschwäbischen Jakobsweg nach Konstanz, dann auf durchweg markierten Wegen durch die Schweiz nach Genf und schließlich durch Frankreich über Le Puy nach Spanien und Santiago pilgern.

Informationsmöglichkeiten
Eine detaillierte Wegbeschreibung und ausführliche Hinweise zu Kunst und Kultur bietet ihnen der Wander- und Kulturführer:

Auf dem Jakobsweg
von Würzburg über Rothenburg o.d. Tauber und Hohenberg nach Ulm
Wander und Kulturführer
E. Baierl, W.Dettling, P. Högler (+), J.Rebele
Verlag Seehars Uffenheim 2004, ISBN : 3-927598-27-5

Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg - Wegbeschreibung

Verlauf des markierten Jakobsweges von Würzburg nach Ulm
(Kilometerangaben und Angaben zu Übernachtungen und Einkehrmöglichkeiten – Stand: 2009)

 

Auf dem Jakobsweg von Würzburg über Rothenburg o.d.T. und Hohenberg nach Ulm

Wander- und Kulturführer

Erich Baierl, Wolfgang Dettling, Peter Högler (†), Johann Rebele

Der Wander- und Kulturführer enthält Karikaturen von Sieger Köder


DER FRÄNKISCH-SCHWÄBISCHE JAKOBSWEG:
EIN PILGERWEG IN EINER REIZVOLLEN, ABWECHSLUNGSREICHEN LANDSCHAFT


Der Pilger beginnt seinen Weg in der mainfränkischen Metropole, der alten  fürstbischöflichen Residenzstadt Würzburg. Durch das liebliche Maintal mit seinen Weinhängen kommt er nach Ochsenfurt und von dort über die Ebenen des Ochsenfurter- und Gollachgaus nach Rothenburg o. d. Tauber und die Hohenloher Ebene nach Crailsheim. Ab hier führt der Weg bis zur Lein durch den Schwäbisch-Fränkischen Wald und danach ein kurzes Stück über das Albvorland. Südlich von Bargau beginnt der Steilrand der Schwäbischen Alb. Etwa 250 Höhenmeter gilt es zu überwinden, bevor der Pilger über die Felder, die Wälder und die selten gewordenen Steppenheiden der Albhochfläche zur ehemals freien Reichsstadt Ulm und damit an die Donau kommt.

Würzburg ist mit 176 m ü. NN der niedrigste Punkt auf dem Pilgerweg, den höchsten erreicht man auf dem Falkenberg zwischen Bargau und Böhmenkirch mit 776 m ü. NN. Das höchstgelegene Dorf ist Scharenstetten auf der Ulmer Alb mit 707 m ü. NN. Ulm liegt 478 m hoch. Wenn wir davon ausgehen, dass die durchschnittliche Temperatur auf 100 Höhenmeter um etwa ein halbes Grad sinkt, dann ist das Klima auf der Alb im Jahresmittel fast 3 Grad kühler als im milden Maintal - oder, wie es im Schwäbischen heißt: “Zwei Kittel kälter”.
Diese unterschiedliche Höhenlage und die jeweils anderen geologischen Voraussetzungen ergeben einen reizvollen Wechsel unterschiedlicher Landschaften.

Liebe Jakobspilgerin, lieber Jakobspilger,
„jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Der Weg aber entsteht erst beim Gehen”, sagt ein chinesisches Sprichwort. Die Spanier haben es – über Antonio Machado - für den Jakobsweg übernommen: „Caminando se hace el camino“!

Wenn Sie sich hier von der ehemaligen Jakobuskirche von Würzburg aus auf den Weg machen wollen, haben Sie mehr als nur den ersten Schritt hinter sich. Sie haben geplant, sich gut vorbereitet, den Wegverlauf studiert und sich mit einer Wegbeschreibung und dem Kartenmaterial eingedeckt. Aber noch ist ungewiss, was für ein Weg es für Sie werden wird. Er wird erst - und immer wieder neu - beim Gehen.

“Sich auf den Weg machen” - dieses geflügelte Wort entstammt der Pilgersprache des Mittelalters und bedeutete, sich auf den Pilgerweg nach Santiago zu begeben. Ein Weg wird aber nur dann zum Pilgerweg, wenn er nach Innen und über das Innere zu Gott führt. Dieser Weg lässt sich nur bedingt planen und vorbereiten. Er entsteht beim Gehen als ein Geschenk des Weges. Aus vielen zustimmenden und kritischen Rückmeldungen von Pilgerinnen und Pilgern auf unsere erste Auflage dieses Buches wissen wir: Trotz sorgfältiger Planung, trotz intensiver Überlegungen können auch wir nicht alles für alle Zeit exakt wiedergeben, weil sich vieles – oft ohne unser Wissen - verändert oder aus welchen Gründen auch immer vor Ort „aktualisiert“ wird. So können und wollen wir Ihnen Überraschungen – hoffentlich zumeist positive – nicht ersparen. Einer, der die ersten Schritte des Weges und des Buches noch mit uns gegangen ist, hat seinen irdischen Pilgerweg beendet – Peter Högler. Er ist zu seinem letzten Weg aufgebrochen – seine (Pilger-)Gedanken aber leben noch in diesem Vorwort und in diesem Buch weiter!

Für uns heißt „Auf-brechen“ auch, Verschlossenes öffnen, Verkrustungen ablegen, Veränderungen zulassen, Vertrauen haben, und vor allem, auch bereit zu sein, diesen Weg zu gehen. Ob es gelingt und wohin dieser Weg führt, ist letztendlich ungewiss. Nur: Ohne den ersten Schritt, ohne auf-zubrechen, kann auch dieser Weg nicht beginnen.


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen hoffnungsvollen Aufbruch und einen guten Weg!
E. Baierl, W. Dettling, P. Högler (†), J. Rebele – im Oktober 2003


Pilgerherbergen am Weg:
* In Gaukönigshofen in der Pilgerherberge „Schutzjudenhäuser“, 11 Plätze, Schlüssel im Hotel Café Zehnter, Julius-Echter-Str. 1, Tel. 09337 / 97100

* Pilgerhospiz auf dem Hohenberg
Schlüssel für das Pilgerhospiz (Pfarrhaus, Eingang Rückseite, 4 Plätze)  täglich von 14 Uhr bis spätestens 21 Uhr bei:

  1. Elisabeth Hoffmann (Schwester Friedlinde) direkt hier im Haus. Sollte sie nicht da sein, wenden Sie sich bitte an:
  2. Gabi Hagmann, Jakobusstraße 6 (Tel. 07967-701957) Straße Richtung Dorf hinab, 4. Haus auf der linken Seite. Wenn Sie dort niemand erreichen, dann wenden Sie sich bitte an:
  3. Jürgen Karasch, Orrotstraße 9 (Tel. 07967-8585). Die Orrotstr. ist die Anschlussstr. zur Jakobusstrasse. Ist auch dort niemand zu erreichen, dann bitte zu:
  4. Gerda Hassler, Bäckerei in der Orrotstraße 18 (Tel. 07967-318).

Verlauf des markierten Jakobsweges von Würzburg nach Ulm
(Kilometerangaben und Angaben zu Übernachtungen und Einkehrmöglichkeiten – Stand: 2009)


Würzburg – Ochsenfurt  21 km

Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg beginnt in Würzburg (176 m, ) an der Don-Bosco-Kirche, der ehemaligen Jakobuskirche. Wir gehen ein Stück den Schottenanger hinauf und dann nach links am Pfarrhaus der evang. Deutschhausgemeinde vorbei und unter der Deutschhauskirche hindurch und links die Zeller Straße hinunter (Jakobusdarstellung am Bildstock auf der linken Straßenseite).

Wir überqueren den Fluss auf der “Alten Mainbrücke” und gehen dann hinunter zum Mainufer. Hier nehmen wir den Uferweg flussaufwärts (im Sommer durch das aufgebaute „Strandbad“) bis kurz vor die Konrad-Adenauer-Brücke.
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: geradeaus weiter direkt nach Randersacker (am Ortseingang ein Gedenkstein mit Muschel und eine Tafel mit dem Hinweis auf die abgegangene Jakobuskapelle).
oder links hinauf zum Damm, am Fußweg unter der Brücke hindurch, auf einem Linkskreisel zur Brücke hoch, über die Brücke und erneut auf einem Linkskreisel die Brücke hinunter. Unten nehmen wir den Weg durch die Eisenbahnunterführung am Wiesenweg entlang, bis zur Seiler-Straße. Diese überqueren wir und kommen an der Strassenbahnhaltestelle von Heidingsfeld (.) vorbei zum Sühnebildstock des Rüdiger Cuntz in der Wenzelstraße.

Gegenüber der Sparkasse gehen wir ein paar Treppen hinunter auf einen schmalen Fußweg in einen kleinen Park. Diesen durchwandern wir im Rechtsbogen bis zu seinem Ende. Dort wenden wir uns in der Werkingstraße scharf nach links, überqueren die stark befahrene Seilerstraße und gelangen geradewegs zu einem Fuß- und Radweg am Mainufer, auf den wir nach rechts abbiegen. Dieser Weg heißt zunächst “Weg an der Ziegelhütte”, dann, wohl zur Erinnerung an die Jakobuswallfahrt nach Eibelstadt oder die ehemalige Jakobskapelle in Randersacker “Jakobikirchweg”, und bringt uns zur Staustufe Randersacker und hier auf dem Steg über den Main (und wer möchte in den Ort)().

Nach dem Überqueren der Staustufe halten wir uns rechts und gehen auf dem ausgezeichneten Fuß- und Radweg mainaufwärts.
Unterhalb von Eibelstadt (178 m,), an einem Bolzplatz, ergibt sich die Möglichkeit
entweder auf dem Weg am Main entlang weiter, über Sommerhausen und Kleinochsenfurt die 9,5 km nach Ochsenfurt zu gehen, oder aber einen Weg durch die Weinberge zu nehmen (kaum weiter, sehr schöne Aussicht). In diesem Falle gehen wir vor dem Bolzplatz links zum Marktplatz mit der Mariensäule, der Kirche (Bild: Pilger verteidigen sich) und dem historischen Rathaus.

Am Marktplatz führt unser Weg rechts auf der Hauptstraße weiter gerade aus zur Stadt hinaus. Steigen links einige Meter steil hinauf und gehen dann nach rechts auf einen Weg, der uns durch die Weinberge bis nach Sommerhausen (180 m,,) bringt. Am Ende des Weinbergweges überqueren wir eine Straße. Wer sich hier links hält und dann rechts durch den Friedhof durch die Stadt geht, kann die schöne Friedhofskanzel bewundern. Der Pilgerweg führt die Ölspielstraße hinab, kommt durch das Tor zur Hauptstraße und auf dieser durch den Ort zum Ochsenfurter Tor.
Unmittelbar nach dem Tor biegt der Radweg rechts in die Herrngasse und gelangt durch eine Straßenunterführung zum Mainweg, der stark von Radfahrern frequentiert ist. Nach der Unterführung biegen wir links in den Weg am Main entlang ein und folgen ihm bis zur Schleuse Goßmannsdorf.
Fußpilger gehen durch das Tor und geradeaus zum Ort hinaus. Der Weg führt, frei von Radlern, an Weinbergen vorbei bis Kleinochsenfurt. Dort geht man rechts durch den Ort zum Fluß und trifft wieder auf den Mainweg nach Ochsenfurt.

Achtung: Wem die Strecke über Ochsenfurt (vor allem die zweite Etappe) zu lang ist und wer deshalb direkt nach Gaukönigshofen möchte, überquert über die Staustufe den Main (auch vom Fußweg aus möglich, Abzweig scharf rechts, Bundesstraße überqueren), wendet sich nach links und trifft nach etwa 1 km bei der Straße Ochsenfurt-Winterhausen geradewegs auf die Informationstafel über die ehemalige Gaubahn, deren Trasse heute als Rad- und Wanderweg genutzt wird. Durch den letzten der drei Unterführungsbögen führt uns rechts ein zunächst geteerter Weg, an einer Mühle vorbei, zur ehemaligen Gaubahntrasse hinauf, der wir nach Tückelhausen und Gaukönighofen folgen (Wegersparnis ca. 2 km).

Pilger, die nach Ochsenfurt  möchten, gehen auf dem Mainweg geradeaus weiter, und kommen nach Kleinochsenfurt.
An Kleinochsenfurt vorbei und über die alte Mainbrücke (z.Zt. abgebrochen, kurz vorher Fährverkehr über den Fluß, im Sommer bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr, für Pilger kostenlos) kommen wir über die Brückenstraße in die historische Innenstadt von Ochsenfurt (181 m, ).


Ochsenfurt – Uffenheim   32 km

(oder: Ochsenfurt – Aub ca. 19 km
und Aub – Uffenheim ca. 15 km)

Ochsenfurt verlassen wir durch das Klingentor. Wir gehen bei der Ampel geradeaus weiter durch die Tückelhäuser Straße bis zur Unterführung am Ortsausgang. Der Gehweg auf der linken Straßenseite führt an der Info-Tafel vorbei hinauf zur Trasse der ehemaligen Gaubahn, die jetzt als Fuß- und Radwanderweg dient. Wo der Gaubahnweg die Straße nach Hohestadt kreuzt verlassen wir die bisherige Richtung, gehen auf der Teerstraße rechts hinab, überqueren die vorfahrtsberechtigte Straße und gehen dann über Treppen nach Tückelhausen (245 m, ehemaliges Karthäuserkloster, Museum, ) hinauf. Oben angekommen sehen wir links schon den Klosterkomplex.
Vom Ort aus steigen wir hinab zu unserem Wanderweg, der uns weiter auf der ehemaligen Gaubahntrasse durch das landschaftlich schöne Thierbachtal nach Acholshausen (255 m, ) bringt.
Weiter auf dem schönen Wanderweg erreichen wir nach kurzer Zeit Gaukönighofen (270 m, , kath. Kirche zum Schutzengel und Jakobus, Jakobus am Bildstock an der Straße nach Acholshausen).
Aus dem Ort zurück und wieder auf der ehemaligen Bahntrasse führt uns der Weg weiter bis Rittershausen (271 m). Am Rande des Ortes stößt der Pilgerweg beim ehemaligen Bahnhof auf eine Straße die geradeaus überquert wird. Wir treffen auf die neue Ortsverbindungsstraße, wenden uns nach links, treffen im Ort auf die Otto-Menth-Straße und folgen ihr bis zur Kirche

An der Kirche biegen wir rechtwinklig ab und pilgern auf der Straße nach Bolzhausen geradeaus zum Dorf hinaus. Nach 800 m auf der Straße biegt der Jakobsweg an einem freistehenden Baum nach rechts in einen Feldweg ein, der uns hangaufwärts zu einem weiteren Feldweg bringt, dem wir links, der Stromleitung entlang, folgen. Dieser Weg führt uns schnurgerade, den Kirchturm schon im Blick, nach Bolzhausen (275 m). Im Ort gehen wir zuerst links, dann gleich rechts über eine kleine Brücke und auf einem schmalen Pfad auf die ehemalige Wallfahrtskirche zu.

Die Kirche im Rücken überqueren wir schräg rechts die Straße nach Gelchsheim, gehen am Friedhof vorbei auf den Thierbach zu. Hier biegen wir auf einen befestigten Feldweg, der auch als Radweg ausgeschildert ist, rechts ab zu einer Weggabelung bei einem Bildstock. Wir nehmen den Betonweg rechts, der uns an einem mit Gebüsch bestandenen kleinen Bach entlang, auf Osthausen zuführt. Ca. 150 m nach dem Ende des Gehölzes überqueren wir nach rechts den Bach und folgen dem Feldweg, der an einem ausgelagerten Stall vorbei nach Osthausen (297 m) führt.

Nach der Kirche wenden wir uns nach rechts, um gleich darauf, vor dem Transformatorenhaus links, der Stromleitung entlang, auf den Weg nach Oellingen zu gelangen (308 m). In Oellingen gehen wir rechts auf der Hauptstraße auf die Kirche zu.

Hinweis: Oellingen - Aub - Hemmersheim
Pilger, die zwischen Ochsenfurt und Uffenheim übernachten oder Besorgungen machen möchten, haben dazu durch einen kleinen Umweg über das malerische Städtchen Aub (308 m, ) Gelegenheit. Sie gehen in Oellingen auf dem Pilgerweg weiter, am Bildstock „Hemmersheimer Höhe“ vorbei und weiter Richtung Hemmersheim. Vor der Senke, an einem kleinen Feldgehölz (rechts) biegt rechts ein Feldweg nach Aub ab ( 1,5 km, hist. Stadtbild, Riemenschneider-Kreuzigungsgruppe in der kath. Stadtkirche).
Von Aub nach Hemmersheim kann dann der Kunigundenweg (Markierung “Doppelturmkirche” und Muschel-Markierung) benutzt werden. (Der Weg von Aub nach Uffenheim beträgt ca. 15 km)
Er be­ginnt hinter dem Rat­haus, geht ent­lang des hinte­ren Markt­plat­zes, vor­bei an der Ge­denk­stätte für die ehe­mals be­ste­hende jüdi­sche Ge­meinde und dem Juden­fried­hof, dann gollachaufwärts vor­bei an der alten Gollachbrücke und der links­seitig ge­lege­nen Lämmermühle. Davor steht, wenige Meter rechts an der Seite, der “Gottes­lamm-Bild­stock” aus dem Jahre 1694. Dem Talgrund folgend (Teerstraße) kommen wir über ein Brücklein (dann Grasweg), an einem Weiher vorbei, dort führt ein Feld­weg vom Tal­grund hinauf zur Ortsverbindungsstraße Oellingen - Hemmersheim und rechts abbiegend in das mittelfränki­sche Bauern­dorf Hem­mers­heim.

Wer direkt von Oellingen nach Hemmersheim geht, biegt vor der Kirche links ab, um dann im Rechtsbogen um die Kirche herum in eine Gasse einzuschwenken. Sie mündet in eine Straße, die nach links zum Dorf hinaus und über die Hemmersheimer Höhe (330 m, Bildstock, schöner Rundblick) geradewegs nach Hemmersheim (288 m,) führt.
Wir orientieren uns nach rechts, und kommen, links in die Hauptstraße einbiegend, zur kath. Kirche.

Weiter auf der Hauptstraße biegen wir auf der Höhe eines Transformatorenhauses nach rechts in die Pfahlenheimer Straße, die uns geradewegs nach Pfahlenheim (305 m, ) bringt. Gleich am Ortseingang, neben der Info-Tafel, entspringt die Ottilienquelle (1492 gefasst). Der Quelle wird Heilkraft bei Augenleiden zugesprochen.
Wir gehen weiter in das Dorf hinab, kommen links an der hohen Mauer der Kirche (Schlüssel bei Fam. Schmidt, Ringstraße 5) vorbei, biegen dann vor dem Transformatorenhaus rechts in die Ringstraße und gleich darauf links in den Mühlenweg. Dieser führt hangaufwärts zum Dorf hinaus. Nach einem weiten Rechtsbogen biegen wir links in einen Feldweg ein, der geradewegs auf Gollachostheim zuführt, dessen Kirchturm wir genau im Blick haben. Kurz vor dem Dorf führt unser Weg steil hinab, wir queren einen Betonweg zu einem gegenüberliegenden Silo, gehen an diesem und der langen landwirtschaftlichen Remise vorbei und danach auf einem schmalen Weg genau zur Kirche von Gollachostheim (310 m,, evang.-luth. Kirche St. Nikolaus und St. Jakobus).

Von der Kirche aus gehen wir hinab zur Dorfstraße, die nach rechts Richtung Uffenheim führt. Kurz bevor wir das Dorf verlassen, nehmen wir links den geteerten Weg auf eine Scheune zu, biegen dort auf einen Grasweg rechts ein, der uns bis zur Straße bringt. Diese überqueren wir schräg links, kommen auf einen Betonweg dem wir parallel zum Gollachtal folgen. Später geht der Weg in einen Grasweg über und stößt im Tal auf die betonierte Straße, die rechts zur Jörgleins-Mühle führt. Vor dem letzten Haus, der Türstock trägt die Jahreszahl 1813, biegen wir links ab, kommen auf einer Brücke über die Gollach, gehen danach rechts, unter der Autobahn hindurch und an der Herrenmühle vorbei weiter.
Achtung
: Fünfzig Meter nach der Stromleitung, noch vor dem großen Baum, biegen wir rechts in einen zunächst unscheinbaren Grasweg (vor der Info-Tafel zum Jakobsweg), der uns durch Wiesen, immer der Stromleitung entlang, gollachaufwärts führt. Wir queren eine Teerstraße, lassen die erste Brücke rechts liegen und gehen geradeaus weiter bis zur nächsten Brücke. Hier überqueren wir nach rechts die Gollach, wenden uns sofort nach links und steuern ein Pappelwäldchen an. An dessen Ende halten wir uns rechts, um nach fünfzig Meter links in den befestigten Flurweg zur Riedmühle einzubiegen. Dort treffen wir auf die Bundesstraße 13.
Wir gehen rechts auf den geteerten Flurweg, parallel zur viel befahrenen Straße und kommen nach Uffenheim (328 m, ). Durch die Würzburger Straße und das Würzburger Tor gelangen wir in die Altstadt.


Uffenheim – Rothenburg o.d.T.   27 km


In Uffenheim gehen wir durch das Würzburger Tor den Marktplatz hinab auf die “Spitalkirche” zu. Nach ihr links und gleich wieder  rechts in die Judengasse, die in die Ansbacher Straße mündet. Hier gehen wir links, zuerst durch das Ansbacher Tor, geradeaus hoch und dann im Rechtsbogen in die Krankenhausstraße (Wandertafel). Diese führt uns am Krankenhaus vorbei, immer gerade stadtauswärts, bis zum Wald.
Auf befestigtem Weg geht es durch den Wald. Nach einem Rechtsbogen biegt der Weg kurz vor Ende des Waldes links waldauswärts ab und wir gehen auf einem Betonweg geradewegs auf die Jakobuskirche von Custenlohr (398 m, ) zu. Am Kriegerdenkmal vorbei geht es zur Kirche hinauf.

Wir gehen durch den Friedhof hindurch, und danach rechts am Dorfrand entlang bis wir nach einer Scheune zu einer Ortsverbindungsstraße gelangen. Wir überqueren die Straße schräg nach links, und biegen wenige Meter später rechts in einen befestigten Feldweg ein, dem wir etwa 400 m bis vor eine Stromleitung folgen. Dort wenden wir uns nach links auf einen Grasweg, gehen kurz darauf rechts und um den „Horbsee“ herum und folgen dem Weg rechts am Waldrand und der Stromleitung entlang. Am Waldende gehen wir links am Waldsaum bis zur Straße weiter, biegen auf dieser scharf rechts ab, um nach einer Obstwiese bei einem Gebüsch links auf einen Grasweg einzuschwenken. Von der Stromleitung begleitet,  führt der Weg am Waldrand entlang. Am Ende des Waldes gehen wir kurz nach links, um sofort wieder nach rechts das nächste Waldeck anzusteuern. Hier unterqueren wir die Stromleitung und gehen am linken Waldrand bis zu dessen Ende entlang. Dort begleitet ein Gebüschstreifen den Weg weiter.
Achtung: An dessen Ende schwingt der befestigte Weg nach links ab, wir aber wenden uns sofort nach rechts und gehen im Linksbogen, zuerst an einem Biotop, dann am Waldrand entlang zu einem betonierten Feldweg, dem wir nach links in Richtung des Antennenmastes folgen. Fünfzig Meter vor diesem biegen wir rechts in einen Weg ab, der uns zur nächsten Waldspitze führt. Dort gehen wir links am Waldrand entlang, bis kurz vor Waldende ein Weg rechts in den Wald hineinführt. Nach wenigen Metern nehmen wir den linken Abzweig, der uns durch den lichten Wald etwa 1 km auf schönem Waldweg zu einem Fichtenbestand führt. Wir wenden uns nach links, um nach wenigen hundert Metern den Waldrand zu erreichen.
Wir befinden uns hier direkt an der ehemaligen Rothenburger Landhege, deren Reste (zwei Wälle mit einem Wassergraben dazwischen) unmittelbar links im Wald zu sehen sind. Zehn Meter weiter steht links noch der alte Grenzstein mit dem verwitterten Wappen der freien Reichsstadt Rothenburg. Unser Weg geht genau gegenüber dem Grenzstein am Waldrand entlang weiter. Nach zweihundert Metern treffen wir nochmals auf Reste des Befestigungssystems, gehen rechts – links und am verbuschten Rand dieses Denkmals entlang, auf das wir noch schöne Durchblicke haben. Am Ende des Gebüsches biegen wir rechts in einen Feldweg ein, bis uns ein Teerweg aufnimmt, der uns links direkt nach Habelsee (378 m) bringt.
An der Hauptstraße gehen wir rechts bis zum Wegweiser nach Endsee, wir folgen dieser Straße. Unter der Autobahn hindurch, biegen wir nach etwa 500 m scharf nach rechts in einen geteerten Weg ab und schwenken links auf das Dorf zu (). Nach der Viehwaage, gleichzeitig Feuerwehrhaus, biegen wir auf der zweiten Straße links ins Dorf ein und kommen so zur Hauptstraße.
Auf der Hauptstraße wenden wir uns nach links, um gleich vor dem Wartehäuschen in rechts-links-rechts Kehren auf die Höhe aufzusteigen. Gegenüber von zwei Scheunen geht es auf einem ausgebauten Weg steil bergauf und im Wald rechts weiter. Am Hang entlang kommen wir zu einer Kreuzung, hier nehmen wir den befestigten Weg nach links (nicht den unbefestigten Waldweg ganz links!). Nach ca. 150 m biegen wir nach rechts auf einen wenig kenntlichen Waldweg ab, der nach wenigen Metern nach links schwenkt und zum Trampelpfad wird (die Markierung leitet uns sicher!). Vom Waldrand aus sehen wir eine Straße, der wir links zum Weiler Gipshütte (414 m) folgen. Hinter dem Ort biegen wir rechts auf eine Straße ab. Auf dieser gehen wir bis zu einer Baumgruppe. Hier beginnt links ein Weg mit einer Beton-Doppelspur, der später zur Teerstraße wird. Diesem folgen wir bis  Steinsfeld (405 m, ). In Steinsfeld gehen wir geradeaus weiter, bis wir links zur Kirche kommen (romanische Bauteile, Schlüssel im Pfarrhaus hinter der Kirche).

An der Kirche gelangen wir sofort zur Hauptstraße. Auf dieser wenden wir uns nach links und kommen bald über eine Brücke. Dort biegen wir rechts ab, die untere rechte Straße nehmend, die uns geradewegs zum Dorf hinaus führt. Auf der Anhöhe sehen wir rechts vor uns in der Ferne die Silhouette von Rothenburg. Wir folgen dem Weg mit der Beton-Doppelspur hinunter in den Talgrund, überqueren einen Graben, wenden uns nach rechts und biegen nach einer kleinen Hecke links in einen Feldweg ab, der zur Anhöhe führt. Hinunter bis zu einer Straße, dort wenden wir uns nach rechts, um nach 200 m links zum Naturschutzgebiet “Lindleinsee” abzubiegen. Vor dem Schilfgürtel halten wir uns rechts, gehen immer am See entlang (Achtung, der Weg biegt nach 300 m links auf einen schmalen Pfad ab), überqueren bei einer Töpferei die Straße, wenden uns nach links und biegen nach ca. 40 m rechts und wieder rechts auf einen Wanderweg ins wildromantische Steinbachtal ab. Diesem Weg folgen wir ca. 1,5 km bis zu einer Brücke.
(hier besteht die Möglichkeit weiter durch das Steinbachtal und über Detwang – Riemenschneideraltar – nach Rothenburg zu gelangen, ca. 5 km weiter)
Der direkte Weg nach Rothenburg biegt an der Brücke links ab. Wir steigen steil bergauf und kommen kurz nach dem Waldende auf zwei große Kastanienbäume zu (Info-Tafel zum Jakobsweg). Zwischen den Bäumen und dem Brunnen folgen wir dem Teersträßchen nach rechts bis Rothenburg o. d. Tauber (424 m, ). Dort treffen wir auf die Paul-Finkler-Straße, wir halten uns rechts und gehen geradeaus in die Heckenackerstraße, die an einem Wartehäuschen nach links schwenkt. Wir gehen ein paar Meter auf der Mergentheimer Str. und gelangen, dem Wegweiser „Marktplatz“ folgend, durch das Klingentor, die Schäferbastion und die Klingengasse in die historische Altstadt von Rothenburg o. d. Tauber und geradewegs auf die Jakobskirche zu (Jakobusaltar von Herlin und Blutaltar von Riemenschneider).

Rothenburg o.d.T. – Wallhausen   27,5 km

Der Pilgerweg verlässt Rothenburg vom Rathaus aus über die Untere Schmiedgasse, Plönlein, die Spitalgasse und das Spitaltor. Nach dem Tor gehen wir über die Straße, halten uns wenige Meter nach links und biegen rechts auf einen schmalen Weg ein, der ins Tal führt.
Dieser Weg ist Teil des Hauptwanderweges 4 (HW 4) des Schwäbischen Albvereins (SAV), mit  Markierung „roter Balken im weißen Feld“. Dieses Zeichen führt uns nun bis zum Hohenberg.

Der Pilgerweg führt hinab ins Tal. Dort überqueren wir die junge Tauber auf einer überdachten Holzbrücke und kommen zur Schmelzmühle. Zwischen Mühle und Hinweistafel pilgern wir auf dem Schandtauberweg weiter, dem Flüsschen entlang, bis zur Brücke an der Hammerschmiede. Diese beachten wir nicht, gehen den Weg geradeaus weiter. Stetig steigend kommen wir hinauf zur Hochfläche und verlassen oben angekommen den Wald. Wir wenden uns nach rechts, pilgern am Waldsaum entlang und nach ca. 2 km wieder in den Wald hinein und hinunter ins Tal. Ein Steg bringt uns vor der Mittelmühle auf die andere Talseite. An der Mühle vorbei wandern wir nun wenige Meter im Wald weiter und kommen bald zu einem Wiesengelände. Bei dem ersten großen Baum auf der linken Wegseite biegen wir links auf einen Grasweg ein, der uns zuerst durch Wiesen, dann durch ein Gehölz zur Obermühle bringt und dort in den Fahrweg nach Rothenburg-Bettenfeld (429 m, ) mündet.
Bei der Gaststätte zum Grünen Baum erreichen wir die Straße, halten uns links und kommen über eine Brücke in den Ort. Links führen Treppen zur Kirche hinauf. Der Pilgerweg zweigt jedoch rechts ab.

Nach der Abzweigung kommen wir an der Telefonsäule wieder an den Bach, schwenken nach links und pilgern an diesem entlang, bald an einem Steinbruch vorbei auf der Asphaltstraße zum Weiler Metzholz (460 m). Zwischen Bettenfeld und Metzholz verlassen wir den Freistaat Bayern und kommen in das Land Baden-Württemberg, auch wenn wir bis Rosenberg im „Land der Franken“ bleiben..
In Metzholz biegen wir links in die Straße nach Hausen-Buch, kommen zum Ort hinaus und bald an einer großen Einfriedungshecke entlang. Nach dieser biegen wir rechts in den Weg ein, der zuerst durch die Felder und dann in den Wald führt. Nach etwa 100 m im Wald weist die Markierung nach links. Ca. 400 m weiter macht der Weg eine Rechtskehre, biegt bald darauf wiederum nach rechts und führt dann im Linksbogen zum Wald hinaus, ein Stück am Wald entlang und nach dem ersten Acker rechts zum anderen Waldsaum, dort links weiter zur Straße. Diese kreuzen wir und kommen am Wald entlang zu einer Kompostieranlage. Vor dieser halten wir uns  rechts, kommen kurz durch den Wald und pilgern danach links auf dem Schotter- und Grasweg etwa 1 km am Waldrand entlang. Auf der Höhe einer Feldscheune gehen wir auf breitem Grasweg rechts, bald auf dem Asphaltweg wieder rechts und nahe der Scheune links nach Hausen am Bach und rechts zur Kirche (Schlüssel im Pfarramt oder bei Fam. Horn, Landstr. 28, rechts der Kirche).

Der Pilgerweg zweigt an der Kirche links ab und führt auf der Straße „Zum Sportplatz“ zum Dorf hinaus, durch die Wiesen, am Wald entlang und kurz bevor der Waldsaum nach links abknickt, rechts in den Wald hinein und mündet bald im Linksbogen in einen Hohlweg, der uns den Hang hinauf zu einem befestigten Forstweg bringt. Auf diesem halten wir uns rechts und biegen nach ca. 1,5 km spitzwinklig links in einen anderen Forstweg ein, der uns nach etwa 1 km zur Straße am Waldrand bringt. Auf dieser gehen wir rechts weiter und biegen nach ca. 400m links auf die Straße nach Reinsbürg ein, halten uns im Ort links auf einen Kastanienbaum zu, um nach dem letzten Haus scharf rechts und nach 300 m auf eine Straße links abzubiegen. Diese bringt uns den Hang hinauf und oben im Rechtsbogen nach Reubach (466 m, E), genau auf die Kirche zu.

In Reubach folgen wir kurz der Straße nach Kühnhard, kommen an der Kirche vorbei und biegen bei der Sportgaststätte (Wegweiser „Gaststüble“) links ab. Im Rechtsbogen gehen wir um einen kleinen Weiher, nehmen den Feldweg nach links, kommen der Stromleitung entlang durch die Flur und bald an einem Wald entlang zu einer Wegkreuzung. Links sehen wir den Weiler Weikersholz. An der Kreuzung führt ein geteerter Weg links zum Ortsrand von Weikersholz, gerade aus kommt man am Friedhof der israelitischen Kultusgemeinde vorbei nach Michelbach ( Jüdisches Museum in der ehemaligen Synagoge, ).
Der Pilgerweg führt auf geschottertem Weg rechts zum Wald, am Waldrand zuerst links dann rechts weiter, bald geradewegs durch den Wald und danach durch die Flur auf Kühnhard zu. Kurz vor dem Ort stoßen wir auf eine Straße, halten uns auf dieser rechts, kommen in eine Hohlgasse, biegen in dieser, noch vor dem Ort, scharf links ab und kommen auf dem Feldweg zuerst durch Wiesen und Felder und bald darauf durch einen Wald. Kurz bevor wir den Wald wieder verlassen, halten wir uns rechts und erreichen bald die Straße Limbach-Roßbürg. Auf dieser gehen wir  links, und biegen nach ca. 500 m, bei einem alten Birnbaum, rechts auf einen Feldweg ein der uns zum Wald, ein Stück am Waldrand entlang und bald im Linksbogen in den Wald und hinab zu einer Waldwiese bringt. Uns rechts haltend kommen wir zu einem Weiher, gehen an diesem entlang, dann links über den Staudamm und danach, von der Markierung des HW 4 abweichend (sie führt links auch nach Wallhausen) durch den Talgrund nach Wallhausen – Schainbach. Den Kirchturm der evang. Jakobuskirche kann man vom Staudamm aus rechts im Tal sehen (425 m, Schlüssel zur Jakobuskirche im Haus gegenüber dem Eingang bei Fam. Gerd Feuersinger).
Weiter auf der Straße nach Roßbürg. Nach 200 m rechts hinunter, an der alten Pumpstation vorbei immer gerade weiter nach Wallhausen. Am Ortsrand 200 m rechts, Straße  kreuzen, weiter links in die Neue Straße, Schulstraße, Kirchweg, an Kirche und Rathaus vorbei zur Seestraße und auf dieser zur Ortsmitte von Wallhausen . Links weiter Richtung „Schwarzer Adler“ und dort rechts in die Kirchberger Straße.


Wallhausen -  Oberspeltach  27 km (Satteldorf 12, Crailsheim 15)
Der Pilgerweg verlässt Wallhausen auf der Kirchberger Straße. Nach der Bahnunterführung links in die Straße nach Bölgental, nach 1 km links zum Wald in die Talsenke, rechts Wiesenweg zur „Anhäuser Mauer”, (Rest eines Pauliner-Eremiten-Klosters von 1403).
Dort weiter zur Straße, 10 m nach links, dann nach rechts in den Wald, nach 100 m rechts und  wieder 100 m weiter links auf einem Pfad zum „Weg 6“. Nun 1 km geradeaus, dann rechtwinklig nach links (Süden) zur Straße. Auf dieser 1,5 km gerade weiter nach Bölgental    (459m).
Hier geradewegs durch den Ort. Straße nach Gröningen kreuzen, rechts des Wegweisers und der Notrufsäule dem Hang entlang und hinab ins Tal der Jagst (367 m). Flussaufwärts, an den Resten der Heinzenmühle vorbei und weiter am Fluß entlang, über eine Holzbrücke (links Abzweigung zur Hammerschmiede) weiter nach rechts und über einige Treppenstufen zu einer Wiese mit Blick auf den Steinbruch und das Schotterwerk. Hier von der Jagst weg, links zur Hangkante hinauf, 150 m auf einer Asphaltsraße weiter, dann rechts auf Schotterweg immer nahe der Hangkante bis zur Einmündung in eine weitere Asphaltstraße. Dort scharf nach rechts zur Kernmühle hinunter und vor dem ersten Haus spitzwinklig links nach Neidenfels.
Im Ort einige Meter auf der Straße geradeaus weiter, dann kurz links hinauf, fast parallel zur Straße und dann wieder zur Straße hinunter, diese kreuzen, auf einer schmalen Fußgängerbrücke über den Bach und Treppen und einen Fußweg steil hinauf nach Burleswagen (450 m).
Oben  rechts zur Burleswagener Straße, wenige Meter links (Hofgasse), dann rechts zum Weiler hinaus. Nach ca. 1km Straße nach Satteldorf () schräg rechts queren, auf Feldweg zum Waldzipfel und rechts hinab zur Weidenhäuser Mühle (302 m) an die Jagst.
Unmittelbar vor der Brücke links, etwa 600m flussaufwärts und dann links die Teufelsklinge hinauf .Bei der Grillwiese den Bach überqueren und wenige Meter zur Hochfläche hinauf zum Auhof (442m). Dort rechts an den Gehöften vorbei an einer Koppel entlang. An deren Ende links und bald wieder rechts hinab zur B 290. Rechts abwärts zur Heldenmühle, davor links der Jagst entlang, unter der Straßenbrücke hindurch, sich immer mehr von der Jagst entfernend auf Feldgehölz zu. Ca. 50 m nach diesem links, über einen Bahnübergang und danach zum Stadtrand von Crailsheim  ( 413 m,  ev. Johannis-K., Jakobus-Darstellungen)
Wenige Meter auf der Sandgrubenstraße zum Hans-Neu-Weg, rechts der Friedhofsmauer stadteinwärts. Vor den Parkplätzen auf Fußgängerweg rechts in die Ölbergstraße, danach auf Fußweg hinab zur Bergwerkstraße und weiter zur Bahnhofsstraße. (Wer die sehenswerte Johannis-Kirche besuchen möchte, biegt im Ort links zur Stadtmitte und zur Kirche ab). Hier rechts, über die Jagstbrücke und gleich danach links, an der Jagst entlang ( Paradeisallee bzw. der Worthingtonstraße), bis zur Goethestraße. Diese unterqueren, dann, nach der Unterführung (Wegweiser Gaildorf-Bahnhof) links in die Gaildorfer Straße. Auf dieser bis zu einem Hochhaus mit Apotheke. Hier links in die Reinthaler Straße, dann in die Weickstraße („roter Balken“) und auf Fußgängerweg zur alten Kirche von Altenmünster.
Auf der Kirchstraße rechts, dann links auf der Alten Dorfstraße weiter. Die Gaildorfer Straße kreuzen, die Friedhofstraße hinauf, an Friedhof und Ehrenmal vorbei, an der Gabelung rechts, über den Höhenrücken, dann hinunter zur Straße und weiter, an den Parkplätzen des Freibads vorbei zum Wald, dann am Waldrand und später wieder im Wald etwa 3 km bis zur Kaiserlinde bis unter der Höhe des Burgbergs. Nun auf dem Erdweg den Berg hinauf zur Höhe des Burgbergs (534 m), zum Aussichtsturm und der Hütte des SAV( nur sonn –u. feiertags geöffnet ).
Der Abstieg erfolgt vom Turm aus gesehen links, - zuerst kurz auf Fahrweg, dann auf Fußweg links hinunter zum Wanderparkplatz und zur Straße („roter Balken”) und durch den Wiesengrund nach Oberspeltach  


Frankenh./Oberspeltach - Hohenberg 18 km
(Mainkling  10km)
In Oberspeltach bei der Kirche auf der Hauptstraße rechts Richtung Waldbuch. In Linkskurve zum Ort hinaus, dann links, Straße nach Banzenweiler (440 m).
Am Ortsanfang bald rechts, an der Gabelung bei den letzten Häusern links ins Tal zu einem Erlenbestand. Dort links über Brücke und dann auf befestigtem Weg hinauf zum Wald. Vor diesem auf Grasweg links, dann rechts in den Wald und den Hang hinauf, befestigten Forstweg queren und dann in langgezogener Rechtsbiegung hinauf zur Grillhütte auf der Höhe des Nonnenkappel (504 m). An dieser rechts vorbei, danach auf einem Fußweg hinab nach Frankenhardt/Gründelhardt   (454 m).
In die Sonnenstraße, auf dieser links, am Friedhof vorbei, dann rechts Richtung Frankenhalle und hinab zur Straßenkreuzung. Weiter auf der Gaildorfer Straße, vor der Tankstelle links auf der Ortsverbindungsstraße nach Frankenhardt / Hellmannshofen.
Nach der Kirche links auf der Straße nach Honhardt bis Reishof. Hinter dem Buswartehäuschen rechts auf einer geteerten Ortsverbindungsstraße bis vor Neuhaus. In einer Talsenke rechts auf einen Gras- und Feldweg hinauf zum Ort “Zum Wagner” und von hier auf der Straße rechts hinauf nach Frankenhardt/Mainkling (490 m).
Im Ort zuerst rechts, dann kurz nach dem Gasthaus “Zur Eiche” links (Süden) Richtung Ipshof  (Hummelsweiler). Am Waldrand rechts, zuerst am Wald entlang (Ipshof - Fleckenbacher Sägemühle), bald durch den Wald, Straße queren und weiter zum Ipshof und zur Fleckenbacher Sägmühle.
Am Ende des Weihers, unmittelbar vor einem Gebäude, links in einen anfangs verwilderten Waldweg hinauf, befestigten Forstweg queren und weiter zu einer Forststraße. Auf dieser rechts leicht bergab ins Tal, über einen Holzsteg und dann auf einem zunächst schmalen, wenig gepflegtem Waldweg weiter hinauf zu einer Forststraße. Dort rechts, auf geschwungenem Weg am Rastplatz „Jakobsdächle“, dann im Rechtsbogen an zwei Weihern vorbei. 200 m danach, nach einer Linkskurve, rechts auf schmalen Waldweg einbiegen. Zuerst Linksbiegung, dann gerade wenige Minuten zu einer Straßenkreuzung am Waldrand. Die bisherige Richtung beibehaltend auf Straße zum Wald hinaus. (Am Waldrand rechts: Pfad zur ca. 200 m entf. Marienkapelle). Weiter auf der Straße, nach der ersten langgezogenen Rechtskurve links abbiegen (Hinweistafel zum Jakobsweg) und auf Landwirtschaftsweg nach Geiselrot.
Bis zum Ortsende geradeaus weiter und dort rechts, bald durch Industriegebiet nach Rosenberg, . Auf der „Haller Straße“ links zum Rathaus und zur kath. Kirche.(Altar, Kreuzweg, Deckengemälde von Künstlerpfarrer Sieger Köder).

Von der Kirche gehen wir unterhalb des Rathauses auf der „Karl-Stirner-Straße“ bis Bäckerei und dann links in die Straße „Alter Kirchweg“ (roter Balken). Auf dieser ins Tal (vorbei an der Pilgerskulptur von Sieger Köder) und dann schnurgerade durch den Wald, am Pilgerkreuz vorbei, auf den Hohenberg (569 m) zu. Kurz nach dem Wald befestigten Weg überqueren und auf steilem Pfad geradeaus hinauf zur kath. Jakobuskirche (Glasfenster und Malereien am Jakobushaus von S. Köder, im Ort).


Rosenberg - Hohenberg - Wöllstein  22km (Pommertsweiler  15km)
Am Hohenberg trennen sich der Pilgerweg und der Hauptwanderweg 4. Während der HW 4 links ins Dorf und weiter nach Ellwangen führt, bringt uns der Pilgerweg rechts zum Wald. Er folgt weiterhin meist markierten Wegen des Schwäbischen Albvereins mit unterschiedlichen Zeichen. Hier richten wir uns zunächst nach der SAV-Markierung „rotes Kreuz“. Sie führt hinter der Kirche auf den Wald zu und in diesem hinunter zu einer Asphaltstraße. Wir halten uns rechts, um nach etwa 150 m links zum Wald und zu einem Wanderparkplatz abzubiegen. (keine SAV-Markierung) Dort nehmen wir den linken Weg und gehen etwa 500 m bis zu einer Kreuzung von befestigten Waldwegen beim „Stadelspitz“. Wir wenden uns nach links. An einem Wiesenstreifen entlang führt der Weg leicht bergab und kommt wiederum etwa 500 m weiter, bei der Abzweigung zur Röhmensägmühle, den Stadelbach und das Tal in einem weiten Rechtsbogen. Am anderen Talhang schwingt er sich etwa 400 m leicht bergauf den Hang entlang, um dann rechtwinklig links abzubiegen. Weiterhin leicht steigend führt er schnurgerade zur Steinstaffelhütte und danach weiterhin als befestigter Weg etwas fallend zum Wanderparkplatz „Karl-Olga-Linde“, an der Straße Hohenberg-Leinenfirst.

Alternative: Wer die Fenster von Sieger Köder (u.a. Jakobus) in der Dorfkapelle in Hinterbrand (tagsüber geöffnet) besichtigen möchte, folgt nun der Straße bis Hinterbrand und biegt nach dem Ort rechts in Richtung Hütten ab. Dieser Weg  ist ca. 1,5 km weiter. Auch ohne Markierung ist er nicht zu verfehlen.

Markierter Pilgerweg: Vor der „Karl-Olga-Linde“ nehmen wir die rechts abgehende Straße nach Hütten und Hüttenhof. Wir ignorieren die Abzweigung nach Hütten () und bleiben auf der Straße nach Hüttenhof (), kommen an einer Gaststätte, dem Campingplatz und Weihern vorbei in den Wald. Die Asphaltstraße bringt uns zuerst durch den Wald, bald hinauf zu einem Feldkreuz und der Kapelle „Mutter am Wege“. Kurz danach queren wir die Straße von Ellwangen nach Adelmannsfelden und gehen geradeaus weiter nach Gaishardt (485 m).
Vor der Kapelle biegen wir rechts ab und folgen der „Oberen Straße“, die im Linksbogen wieder in die „Gaishardter Hauptstraße“ einmündet. Wir halten uns rechts und kommen durch die Flur über „Himmelreich“ hinab in das Tal der Blinden Rot.

Hier kann sich der Pilger zwischen 3 Wege-Möglichkeiten entscheiden (empfohlen: Möglichkeit 2):

Möglichkeit 1: Der markierte Pilgerweg
Er führt rechts über die Brücke (SAV-Markierung „rotes Kreuz“) an der Papiermühle (397 m) vorbei nach Adelmannsfelden (471m, ) und folgt dort der Schillerstraße. Zur ev. Kirche St. Nikolaus kommt man rechts über die Badgasse.

Möglichkeit 2: Der Wöllsteiner Kapellenweg  (empfohlen) Wegmarkierung: Wöllsteiner Jakobus-Kapelle
Dieser ist etwa 3 km kürzer, sehr reizvoll  und führt auf meist schattigen Wegen direkt nach Wöllstein.
Vor der Brücke zur Papiermühle führt er im Tal links weiter und kommt auf breitem Schotterweg zur Burkhardsmühle . Dort kreuzt er die Straße und bleibt noch etwa 500m im Tal, um dann rechts über die Brücke und bald weiter durch den Wald hinauf  zur Hochfläche zu führen. Auf asphaltiertem Weg geht es nun durch die Flur bis zur Straße am Ortsanfang von Pommertsweiler (). Auf der Straße führt er an der Kirche vorbei und weiter durch das Dorf. Am anderen Ortsende biegt er wir nach dem Getränkemarkt rechts auf eine Straße ein, die zuerst durch die Flur und nach dem Bolzplatz durch den Wald in Richtung Vorderbüchelberg führt. In der letzten Linkskurve vor dem Weiler weist die Markierung nach rechts, führt auf grasigem Weg zum Wald und vor diesem links hinauf zur Straße an der Hangkante des Büchelberger Grates (Zeugnis eines geologischen Grabenbruchs, Aussicht zum Kochertal und zurück zum Hohenberg). Dort führt der Weg  nach links und kommt nach ca. 200 m am Ortseingang wieder zu der Straße, die wir bei der Linkskehre verlassen haben. Der Weg führt nun rechts, ca. 200 m, durch den Weiler und biegt bei dem Pilger-Wegweiser links in einen Feldweg ein. Dieser Weg ist der „Alte Schulweg“ eine historische Verbindung nach Wöllstein und zum Kochertal. Er führt zuerst asphaltiert (rechts Kapelle St. Florian in Sichtweite), dann als Grasweg bald rechts an einem Gebüsch vorbei zum Wald bzw. zum Grat. Dort geht es zuerst auf Treppenstufen, dann auf einem Pfad durch den Wald steil hinab. Der Weg wird breiter und mündet bald in einen Forstweg der zum Wald hinaus führt. Geradeaus hat man hier einen schönen Blick zur Wallfahrtskirche Hohenstadt, und wenig später  links zur St. Jakobuskapelle und dem Eremitenhaus von Wöllstein () auf der anderen Talseite. Der Weg wird zur Straße und führt am Friedhof und den ersten Häusern vorbei ins Tal. Der markierte Weg kreuzt die B 19, folgt ihr kurz nach links und kommt bald rechts über die Brücke auf das Dorf zu. Vor den Häusern biegt rechts der Kapellenweg ab, der am Pilgerkreuz von Sieger Köder vorbei zum Pilgerweg nach Hohenstadt (rechts) bzw. geradeaus zur Jakobuskapelle (Galgen- bzw. Hühnerwunderdarstellung von Sieger Köder, Juli 2002, an der Außenwand der Kapelle) führt.

Möglichkeit 3: Über die Ägidiuskapelle in Neuler-Bronnen (500 m, Fresken aus dem 14. Jh., u.a. Jakobus, ren. 1886)
Ab der Papiermühle geht es den unmarkierten Talweg der Rot entlang weiter nach Süden. Etwa 1 km nach der Oel- und Sägmühle (380 m) zweigt ein Weg links ab, der steil hinauf zu einem Parkplatz an der Straße Abtsgmünd - Bronnen führt. Dort geht es auf der Straße links in das Krummbachtal hinab und dann wieder hinauf nach Bronnen. Die Ägidiuskapelle befindet sich gleich am Ortsanfang, links, etwas abseits der Straße. Zurück zum Pilgerweg: Auf der Straße zurück zum Parkplatz, dann rechts auf dem markierten Wanderweg (SAV Markierung „roter Balken“ ) bis Abtsgmünd. Nach der Kocherbrücke auf der Straße nach Hohenstadt bis zum Wald, rechts zum Wanderparkplatz und dann weiter durch den Wald nach Wöllstein (Ü/E). Vom Ortseingang aus sieht man die Jakobuskapelle auf einer Anhöhe. Unterhalb der Kapelle führt links ein markierter Stichweg über den Bernhardshof zum Fischhaus und trifft dort wieder auf den Pilgerweg.

Pilgerweg ab Adelmannsfelden: Der Schillerstraße folgen wir durch den ganzen Ort bis zur Einmündung der Hölderlinstraße. Wir gehen links zur Turnhalle und zum Sportplatz, dann rechts an diesem entlang, Bald biegen wir links ab und kommen in einem Rechtsbogen zu einer Straße, der wir nach links um ein Fabrikgebäude herum bis zur L 1073, der Straße Bühler-Pommertsweiler () folgen. Hier gehen wir 50 m nach links und folgen dann rechts einem befestigten Feldweg bis zum Wald, biegen unmittelbar davor rechts und bald darauf links ab und kommen durch den Wald (Pilger-Holzkreuz) bis zu einem Weiher und dann wiederum links hinab zur Straße. Auf ihr gehen wir rechts, am Schleifhäusle vorbei, und biegen bald links zum Hammerschmiedsee (434 m) ab. Der Pilgerweg führt durch den Weiler und dann auf der Ortsverbindungsstraße durch Wiesen und Wald weiter nach Straßdorf. Nach Verlassen des Waldes sehen wir das Dorf in geringer Entfernung vor uns liegen. Im Ort halten wir uns links, verlassen beim Jakobuswegstein an den letzten Häusern in einer Linkskurve die Hauptstraße und gehen auf einem Teersträßchen geradeaus weiter (Kocher-Jagst-Radweg). Zuerst pilgern wir am Waldrand entlang, dann durch den Wald und kommen nach einem Grillplatz zu einer Kreuzung (530 m). Unser Weg führt rechts auf der Straße durch den Wald („roter Punkt“) hinunter ins Kochertal nach Reichertshofen (356 m). Wir überqueren die B 19 und gehen auf dem Fuß- und Radweg links, 400 m Kocher aufwärts, dann rechts (Wegweiser Fischhaus-Butzenberg-Bernhardshof) über die Kocherbrücke zum Fischhaus.

Hier zweigt links der Stichweg ab, der zum Bernhardshof und danach als asphaltierter Rad- und Wanderweg links durch die Wiesen in weitem Bogen ca. 1,5 km zum Pilgerkreuz und dann rechts hinauf zur Jakobuskapelle (400m) von Wöllstein führt( 358 m, , Jakobuskapelle, Hühnerwunder von Sieger Köder an der Außenwand, Schlüssel bei Fam. Tamm , Eremitenhaus bei der Kapelle oder Fam. Sorg, Alte Abtsgmünderstr. 4).
Zurück nimmt man den gleichen Weg. Der kürzere Weg von der Kapelle durch den Wald nach Hohenstadt führt durch privates Gelände und ist derzeit nicht ausgeschildert.


Abtsgmünd-Wöllstein - Böbingen 18 km, (Hohenstadt 4 km, Heuchlingen. 12km)
Kommt man von der Kapelle wieder hinab, führt der Pilgerweg beim Pilgerkreuz links auf dem Rad – Wanderweg zum Bernhardshof, an diesem vorbei und dann auf der schmalen Straße rechts am Fischhaus vorbei über Butzenberg steil hinauf zur Straße Reicherthofen-Hohenstadt. Diese kreuzen wir und folgen einem Schotterweg weiterhin bergauf, schreiten durch den Torbogen, und eine kurze Hohlgasse weiter hinauf nach Hohenstadt (499 m, ). Am historischen Schlossgarten und dem Schloss (privat) vorbei, kommen wir direkt zur Wallfahrtskirche Mariä Opferung und Patrizius.

Bei Verlassen der Wallfahrtskirche wenden wir uns nach links und gehen bis zur Abtsgmünderstraße weiter. Diese überqueren wir, halten uns links und biegen nach dem Feuerwehrhaus („roter Punkt“ bis Heuchlingen) rechts in die Heerstraße ein, die uns zum Dorf hinaus und nach Börrat (494 m) führt. Nach dem Haus Nr. 7 macht die Straße eine Rechtsbiegung und geht in einen befestigten Feldweg über, dem wir geradeaus weiter folgen. Wenige Meter nach einer Stromleitung biegen wir links in einen asphaltierten Feldweg ein, der nach einem Acker wiederum rechts, zuerst an einer Wiese, dann am Waldrand entlang auf einen Leitungsmast zustrebt. Dort biegt der Weg spitzwinklig nach links ab. Er führt geteert über den Bach und dann am Waldrand entlang zu den Klotzhöfen. Hier gab es früher einen „Jakoberhof“, daran erinnert die 2009 errichtete Jakobuskapelle. (Ab hier bis kurz vor Heuchlingen begleiten Stelen mit kurzen Meditationstexten den Pilgerweg). Unmittelbar an der ersten Stele macht der Weg zuerst eine Rechts-, dann eine Linksbiegung, um dann geschwungen nach Süden weiterzuführen. Bei einem Feldgebüsch biegt der Teerweg nach rechts ab. Wir aber folgen dem Feldweg, der links zum Wald führt, schwenken dort nach rechts, gehen zuerst am Wald entlang, dann durch den Wald geradewegs zur Straße Schechingen - Leinweiler. Wir überqueren die Straße, gehen geradeaus weiter und später in einem weiten Linksbogen bis zu einem Feldkreuz. Hier halten wir uns  zuerst rechts, ca. 100m rechtwinklig links, kommen an den Abzweig zum „Reiserbrunnen“ (kein Trinkwasser!) und gelangen bald zur Ortsverbindungsstraße Leinweiler - Heuchlingen (402 m, ). Wir gehen rechts unter der Stromleitung hindurch und kommen durch Felder und ein Gehölz, an der Pilger-Begrüßungstafel vorbei ins Leintal hinab.
Über die Weilerfeldstraße kommen wir zur Hauptstraße, auf dieser rechts, an der Mariengrotte und der Gaststätte „Rose“ (Ü/E) vorbei geradewegs auf den Kirchbühl und die kath. Pfarrkirche St. Vitus (Pilgerstempel in der Turmkapelle) zu. Über den schmalen Durchgang zwischen Kirche und Pfarrhaus kommt man zur Treppe, auf dieser hinab in die Hirtengasse und an der Gaststätte „Krone“ vorbei zur Leinzeller Straße.
Wer nicht zur Kirche hinauf gehen will, nimmt nach der Abzweigung der Kirchbühlstraße die nächste Gasse rechts, die Hirtengasse und kommt auf dieser im Linksbogen nach der Gaststätte „Krone“ zur Leinzeller Straße.
Wir überqueren die Straße, wenden uns nach rechts, kommen an einer Bäckerei vorbei und zweigen vor der Pilgerstele links zum Sportgelände ab. Hier geleitet uns der „Heuchlinger Besinnungsweg“ zum Mühlsteg, auf diesem über die Lein und geradeaus weiter zur Brackwangstraße. Wenige Meter links befindet sich die Georgskapelle (Schlüssel bei Fam Brandner, Oberberg 6).

Der markierte Weg führt auf der Brackwangstraße rechts weiter. Diese macht bald eine Linksbiegung und bringt uns stetig ansteigend zum Dorf hinaus, an Albvereinshütte und Reitanlage vorbei und schließlich rechts hinauf zu den Außenhöfen Brackwang (480 m). Hier gehen wir geradeaus weiter und überschreiten bei der Rechtskurve nach der Jakobsweg-Tafel den ehemaligen römischen Grenzwall, den Limes (Überreste und Grabhügel aus der Hallstattzeit im Wald links erkennbar). Der markierte Weg führt rechts, als „Limesweg“ gekennzeichnet, an Braun-, Krausen- und Birkhof vorbei zur Straße Schönhardt-Böbingen. Dieser folgen wir nach links (SAV-Markierung „blaues Dreieck“) ins Dorf, bis links die Straße „Bietwang“ einmündet. Dort bringt uns eine Treppe hinunter in die Adlergasse und weiter zur Bahnhofstraße. Auf dieser kommt man rechts zum Bahnhof, links zur kath. Josefskirche. Der markierte Pilgerweg aber führt durch die  Straßen- und Bahnunterführung  zur Ortsmitte von Böbingen (390 m, ).


Böbingen/Rems -  Böhmenkirch  24 km
Nach der Unterquerung der Bahnlinie kommt man in die Hauptstraße. Auf dieser  geradeaus weiter unter der B 29 hindurch und nach einer Linksbiegung rechts auf die Straße nach Beiswang (SAV Markierung „blaues Dreieck“).

Möglichkeit 1: Wer zur ev. St. Michaelskirche möchte (Schlüssel bei Fam. Wörner, Bauernhaus neben der Kirche) kann vor dem Bach links auf den Fuß- und Radweg einbiegen und auf diesem zur Kirche pilgern. An dieser leicht abwärts ins Tal („blaues Dreieck“) und wenige Meter weiter hinauf trifft man wieder auf den markierten Pilgerweg.

Möglichkeit 2: Man geht an der Beiswangkapelle (in der Regel geöffnete Marien-Wallfahrtskapelle) vorbei auf der Straße zum Weiler Beiswang und weiter nach Bargau.

Die Markierung des Jakobsweges folgt dem Beiswanger Weg (SAV Markierung „blaues Dreieck“) hinauf bis zu einer Haarnadelkurve und biegt nach dieser links auf einen geschotterten Feldweg ab, der nach 600 m auf einen Teerweg stößt, dem wir links - mit schönem Blick auf den Rosenstein - nachgehen. Bald darauf zweigt vor dem Ortschild „Böbingen“ rechts ein Weg ab (SAV Markierung „blaues Kreuz“ - Achtung: Folgen wir weiter der Markierung „blaues Dreieck“, kommen wir zur Michaelskirche von Oberböbingen).
Der Pilgerweg folgt der SAV-Markierung „blaues Kreuz“ leicht bergauf nach Westen. Nach ca. 1 km, kurz vor der Anhöhe, biegen wir links im rechten Winkel zum Wald ab. Weiter geht es, meist am Waldrand bis zu einem geteerten Weg, dem wir nach rechts folgen, bis er nach 100 m in die Straße Beiswang-Buch mündet. Hier gehen wir nach links, überqueren zwei kleine Brücken und biegen etwas später rechts auf den Radweg Bargau-Bettringen ab. Nach etwa 1,5 km erreichen wir eine Straße. Ihr nach links folgend kommen wir über die Zimmerner Straße und die Hans-Fein-Straße geradewegs auf die kath. St. Jakobuskirche von Bargau zu. (434 m, , Stempelstation im Friedhof bei der Kirche)

Wenn das Naturfreundehaus Himmelreich geschlossen ist, gibt es zwischen Bargau und Böhmenkirch weder eine Einkaufsmöglichkeit noch Trinkwasser.

Vorsicht: An der Jakobuskirche kreuzt der mit einer stilisierten Muschel gekennzeichnete Pilgerweg Neresheim – Oberkochen – Bargau – Hohenstaufen – Göppingen – Bodelshofen – Rottenburg a. Neckar.

Unser Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg geht von der Kirche aus am Friedhof entlang, durch die Steigstraße bis zur Ostalbstraße, hier links, nach dem Parkplatz wieder rechts („blaues Dreieck“) auf den Albtrauf und den Wald zu.

Alternative: Ab der Bäckerei parallel zur Steigstraße auf der Albuchstraße zum Parkplatz und gerade weiter zum Albtrauf.

Alternative: Ein breiter unmarkierter Fahrweg führt dort geradeaus weiter, stetig steigend bis zum Sattel am Beurener Kreuz (630 m) und ist den Pilgern zu empfehlen, die mit ihrer Kraft oder Zeit haushalten müssen.
Der markierte Weg führt über das Himmelreich ebenfalls zum Beurener Kreuz. Er ist landschaftlich sehr reizvoll, dafür aber viel steiler und erfordert, weil mehr Höhenmeter zu überwinden sind, mehr Zeit und Kraft als der Fahrweg.

Der Pilgerweg zweigt am Waldrand nach links ab, führt im Rechtsbogen an einer Einfriedungshecke entlang und dann zum Wald. Dort folgen wir links einem schmalen Pfad steil bergauf durch einen Fichtenwald. An seinem Ende halten wir uns rechts und kommen über einen Wiesenweg (in etwa auf das gut sichtbare Gipfelkreuz zu) zum gegenüberliegenden Waldrand. Rechts sehen wir in geringer Entfernung das an Sonn- und Feiertagen geöffnete Kolpinghaus. Ein schmaler Waldweg führt uns weiter steil bergauf, quert einen Fahrweg, geht später in eine Treppe über und mündet danach in einen breiten Waldweg. Das blaue Dreieck führt uns hier nach rechts, aber schon nach wenigen Metern wieder links, teilweise auf steilen Treppen und dann wiederum als Weg rechts hinauf zu einem Sattel fast auf der Höhe des Scheuelbergs (703 m). Auf einem schmalen Grasweg kommen wir schräg rechts über die Wiese zu einem Pfad („rotes Y“) , der uns im Wald wiederum steil hinauf zu einer kleinen Wacholderheide auf dem Himmelreich (698 m) bringt. Rechter Hand sehen wir in der Ferne von links nach rechts: Bernhardus, Kaltes Feld (781m), Hornberg, die Wallfahrtskirche auf dem Rechberg und das Remstal. Bergab nehmen wir den steinigen Weg rechts und sind nach wenigen Metern beim Naturfreundehaus „Himmelreich“(nur Sa., So .u. Feiert. und in den Ferien geöffnet). Von hier steigen wir zum Sattel am Beurener Kreuz (630 m) ab (SAV-Markierung „blaues Dreieck“). Auf der Straße links ins Tal kommt man nach Beuren ( 508 m, Kapelle, spätgotischer Flügelaltar mit Jakobusdarstellung auf der Flügelrückseite).

Vom Beurener Kreuz führt der Pilgerweg geradeaus weiter hinauf (SAV-Markierung „rotes Dreieck“) zum Bargauer Kreuz (742m), an diesem rechts vorbei, auf dem linken Weg geradeaus weiter (Wegweiser: Jägerhaus-Wiesensteig). Weiter geht es dann auf einem Schotterweg (Wegweiser Falkenhöhle-Drei Linden). Wir verlassen den Wald, gehen auf einem Asphaltweg über die Kitzingebene (710 m) geradeaus weiter und auf der gegenüberliegenden Seite wieder im Wald auf dem Fuchsteichsträßle“ weiter. Bald zweigt rechts ein markierter Weg nach Weiler ab, wir aber nehmen den Weg, der wenige Meter später ebenfalls rechts abzweigt und in Richtung Jägerhaus-Weißenstein über die bewaldete flache Kuppe des Falkenbergs (776 m) führt. Der Falkenberg ist auf unserem Pilgerweg die höchste Erhebung zwischen Würzburg und dem Bodensee. Etwa 1 km weiter kommen wir in der Talsenke (750 m) zu einer Kreuzung mehrerer Wanderwege. Wir nehmen den Pfad ganz links kurz vor der eigentlichen Kreuzung, Richtung Osten, mit dem Wegweiser „Falkenhöhle“ und der SAV-Markierung „rotes Y“. Er mündet nach einigen hundert Metern in die Falkenteichstraße. Dieser folgen wir gerade aus nach Osten weiter, an der Falkenhöhle vorbei zu den „Drei Linden“ (Waldhütte links) und in einer Rechts-Linkskehre weiter in Richtung Rötenbach (SAV-Markierung „gelbes Y“). Nach  300 m biegen wir rechts ab - Wegweiser „Böhmenkirch 7 km“ (SAV-Markierung „gelbe Raute“). Diesem Weg folgen wir ca. 6 km in südlicher Richtung zuerst durch den Wald und dann durch Wiesen und Felder. Auf der Höhe eines Fichtenwaldes kann man, falls das Bedürfnis zur Einkehr in einer Gaststätte besteht, auf einem Feldweg links zu dem Weiler Heidhöfe() abbiegen. Der Pilgerweg führt aber ca.2 km geradeaus weiter. Nach einem Feldgebüsch schwenkt er nach links und mündet in die Straße nach Böhmenkirch. Wir halten uns auf dem Gehweg rechts und kommen zur Patriziuskapelle. (Schlüssel im Ort bei Fam. Scheel, Jahnstr. 17)
Von der Patriziuskapelle geht es auf dem Fußweg neben der Straße an Kreuzwegstationen und dem Gedenkkreuz (Jakobusdarstellung auf der linken Bildstockseite) vorbei  nach Böhmenkirch (696 m, ) und im Ort zur B 499.
(Der B 499 nach rechts folgend kommt man zur Ortsmitte und der kath. St. Hippolyt Kirche.)

Böhmenkirch - Lonsee  28 km (Gussenstadt 6 km, Ettlenschieß 23 km,Ursp. 26 km)

Der Pilgerweg kreuzt die Hauptstraße (Wegweiser Söhnstetten, SAV-Markierung „gelbe Raute“) und führt links versetzt geradeaus zuerst in die Poststraße, und dann in der Straße Breiter Weg, bald leicht bergab, weiter. Bevor diese wieder ansteigt, kreuzt die Schützenstraße, auf der wir, ihr links folgend zum Ort hinaus und zur Kläranlage kommen. Unmittelbar vor dieser führt der Weg rechts hinauf, an einer weit sichtbaren Linde vorbei, dann hinab ins Ulmer Tal. Bei einem Grillplatz halten wir uns rechts und kommen in weitem Linksbogen leicht ansteigend zuerst am Waldrand entlang, dann kurz durch den Wald zur Hochfläche und einem hier beginnenden Asphaltweg, der ins in südlicher Richtung nach Gussenstadt (662 m, ) bringt. Wir gehen bis zur Straße, halten uns links und kommen über die Bühlstraße zur Marktstraße. Wer zur evang. St. Michaelskirche möchte (Schlüssel im Pfarrhaus hinter der Kirche), hält sich hier links und gleich darauf rechts.

Der Pilgerweg führt aber auf der Marktstraße rechts weiter, kreuzt die Hauptstraße und kommt dann durch die Bahnhofstraße nach dem Bahnübergang zum Wald. Dort biegen wir – wenn man nicht auf der direkten aber asphaltierten Straße bleiben will - nach 50 m rechts ab, kommen bald zum Waldrand, gehen an ihm links hinab weiter, schwenken an seinem Ende nochmals links ein, kommen an einem Rast- und Spielplatz vorbei und gleich darauf wieder zur Straße nach Bräunisheim. Dieser folgen wir nach rechts, bis sie nach etwa 2 km nach einer Talsohle (540 m) rechts des Waldes wieder ansteigt. Dort, wo der Waldrand etwas zurückspringt, biegen wir links auf einen Kalkschotterweg ein, der zuerst gerade, dann in Windungen etwa 2,5 km nach Westen durch den Wald führt. Am anderen Waldrand (590 m) biegen wir rechts ab und kommen nach einigen Metern auf einen asphaltierten Weg der uns hinauf zur Straße und oben rechts nach Sontbergen bringt (645 m, evang. Jakobuskirche, Glasfenster von Sieger Köder. Schlüssel bei Fam. Hirschle Haus Nr.9 oder in der Stadelwirtschaft).

Sontbergen verlassen wir auf der Straße nach Zähringen. 200 m nach dem Ortsschild biegen wir an einem Silo links in einen Feldweg ein. Auf diesem gehen wir zuerst durch Felder, dann am Waldsaum nach Osten. Dort, wo der Waldrand nach Norden abknickt, schlagen wir den Waldweg nach rechts ein und treffen nach ca. 200 m auf den Wanderweg Gerstetten-Zähringen (SAV-Markierung „gelbes Y“). Diesem Weg folgen wir nach rechts. Am Waldrand im Tal (590 m) kreuzen wir den befestigten Weg und gehen geradeaus weiter über die Wiese an einer Schilift-Hütte vorbei bergauf, dann durch die Felder nach Zähringen (636 m, ). (Dieser Weg ist weiter als die Straße, landschaftlich aber reizvoll und vor allem verkehrsfrei. Bei nassem Gras könnte die Straße vorteilhafter sein.) Vor dem Dorf biegen wir links, 50 m weiter rechts ab und kommen zur Hauptstraße, auf der wir uns nach rechts wenden, um an der Kapelle vorbei (Schlüssel bei Familie Kohn, Ortstraße 11) durch das Dorf zu pilgern.

Nach den letzten Häusern zweigt links ein asphaltiertes Sträßchen ab (SAV-Markierung „gelbes Y“), dem wir bis zum Hungerberg folgen. Hier führt die Markierung rechts hinauf in den Wald und trifft nach 1 km wieder auf die Straße, die um den Berg herumführt. Bei nassem Wetter ist es günstiger, auf der Straße zu bleiben bis der markierte Weg wieder einmündet. Dort geht es auf der Straße ca. 800 m geradeaus weiter bis die Straße links abbiegt. Wir gehen aber geradeaus weiter, ignorieren das Kalksträßchen das geradeaus in den Wald führt, und nehmen dafür den schmalen Wiesenweg, der links von diesem im Wiesengrund am Waldrand entlang führt. Nach ca. 5 Minuten, nachdem wir rechts um den Waldrand gebogen sind, sehen wir links oben ein Feldgehölz, das den ehemaligen Distelhof markiert. Wir biegen vor einem Hochstand auf einem kaum erkennbaren Wiesenweg rechtwinklig nach links ab, gehen an diesem Denkmal linker Hand vorbei und treffen in der Senke auf einen Weg. Diesem folgen wir nach links, gelangen durch Wiesen und am Waldrand entlang zu einer Wegkreuzung. Hier nehmen wir den Weg der rechts in den Wald hinein führt. Etwa 300 m nach einer Kreuzung zweigt unser Weg als schmaler Pfad links ab, überquert bald ein Kalksträßchen und führt zum Waldrand, an diesem nach links und nach 30 m rechts über die Wiese auf einen kleinen Wald zu. Am nördlichen Waldrand vorbei kommen wir auf einen geteerten Feldweg auf Windräder zu, vor dem ersten Windrad biegen wir rechtwinklig links, bald darauf rechts, dann wiederum links ab und treffen schließlich auf die Straße. Dieser nach rechts folgend kommen wir nach Ettlenschieß (657 m). Wir durchqueren den Ort auf der Scheibenstraße. Die evang. Kirche befindet sich an der Straße nach Lonsee, wenige Meter nach ihrer Abzweigung von der Scheibenstraße (Schlüssel bei Fam. Steeb,Dorfstr.20).

Hinweis: Von Ettlenschieß aus kann man auch über Sinabronn (Jakobskirche, keine Jakobusdarstellung) nach Lonsee gehen. Der Weg ist allerdings ca. 2 km weiter und führt immer die Straße entlang.

Alternative ab Ettlenschieß: An der Kirche weiter der Straße nach Lonsee folgen, vor dem letzten Haus rechts in den Beundweg einbiegen. Zum Ort hinaus durch Wiesen und dann in ein bewaldetes Tal (Naturschutzgebiet) hinab. Dem schönen Talweg folgend kommt man ca. 1,5 km vor Lonsee auf den markierten Pilgerweg im Lonetal. Dieser Weg ist trotz fehlender Markierung leichter zu finden, landschaftlich schön, verkehrsfrei und etwa 2 km kürzer als der markierte Pilgerweg.

Ettlenschieß verlassen wir auf der Scheibenstraße Richtung Amstetten. Vor dem letzten Haus biegt links ein befestigter Weg ab, der bald nach rechts abschwingt und nach dem Ort durch die Wiesen führt. Vor der Baumgruppe nehmen wir den Weg links. Er ist schlecht zu erkennen und führt als Grasweg durch Wiesen, schließlich links in den Wald, bald als Pfad durch einen Fichtenbestand und dann wieder durch Buchen. Am Waldrand gehen wir rechts bis zu einer Teerstraße und folgen ihr nach links, bis wir nach ca. 1 km zur Talkante (610 m) kommen. Dort trennen sich bei den drei großen Laubbäumen die Wanderwege nach Urspring und nach Lonsee. Die Markierung „gelbes Y“ führt hinab nach Urspring (564 m, ) und das „gelbe Dreieck“ von dort weiter nach Lonsee. Der Pilgerweg bleibt vorerst auf der Höhe. Er führt nach links („gelbe Raute“), zuerst als Teer- dann als Schotterweg zum Waldrand, und hier rechts hinab ins Lonetal. Der befestigte Talweg bringt uns links weiter zum Bahnhof von Lonsee (564 m, , ev. Marienkirche, Schlüssel im Pfarramt, Hindenburgstr. 26). Dort überqueren wir die Geleise auf einem Fußgängersteg.
Beachten Sie bitte die vorher beschriebene Alternative.


Lonsee - Ulm  30 km,   Temmenhausen  13 km
Vom Bahnhof Lonsee (564 m) aus gehen wir zur Hauptstraße, („gelbe Raute“) überqueren diese und gehen schräg links weiter, am Rathaus vorbei, über die Lonebrücke und steigen zwischen den Häusern Nr. 18 und 22 hinauf in den Wald. Nach etwa 60 m folgen wir dem Waldweg rechts dem Hang entlang, von dem 500 m weiter links ein schmaler, steiler Pfad abzweigt, der uns hinauf zu einer Heide auf der Hochfläche bringt. Wir orientieren uns schräg rechts, kommen auf ein Feldgehölz zu, am Waldrand entlang zu einer Senke und links zur B 10 (652 m). Nach fast einem Kilometer neben der Straße schwingt der Weg vor einem Feldgehölz mit Naturschutztafel schräg links ab. Die Markierung führt uns aber nach wenigen Metern wieder nach rechts auf einen Feldweg, parallel zur Bundesstraße an einem Gebüschstreifen entlang. Der Weg mündet in einen weiteren Feldweg, dem wir nach rechts folgen. Vor der B 10 halten wir uns links, bis wir zur Unterführung kommen. Hier unterqueren wir die Bundesstraße, halten uns danach links und gehen rechts der B 10 bis kurz vor Luizhausen. Noch vor dem Ort biegen wir rechts auf eine „Anliegerstraße“ ein und bleiben auf dieser Teerstraße bis nach ca. 2 km links ein Waldzipfel an die Straße reicht.

Etwa auf Höhe eines Verkehrsverbotsschildes führt ein schmaler Weg links in den Wald. Nach 500 m biegen wir rechts ab, um gleich darauf wieder nach links bis zum Waldrand zu gehen. Dort halten wir uns rechts am Waldrand entlang, kommen zur Straße und zweigen vor einer Hütte auf der gegenüberliegenden Straßenseite spitzwinklig links ab. Nach 200 m nehmen wir den Feldweg rechts, biegen nach dem Feldgehölz links, wenig später wiederum rechts ab und kommen auf Scharenstetten zu (707 m, , evang. Laurentiuskirche, Multscher-Altar, mittelalterl. Fresken, wo man den Schlüssel bekommt ist im Schaukasten angegeben.

In Scharenstetten führt der Pilgerweg vom Salachweg  zur Hauptstraße, hier links und dann rechts zur Straße nach Merklingen. Von dieser zweigt er bald links ab und führt auf einem schnurgeraden Feldweg zuerst durch die Flur, dann durch einen Wald und danach das Kliff hinab, am Pilgerlehrpfad vorbei zur Gaststätte „Am Berg“ und nach Temmenhausen (639 m, evang. Kirche St. Nikolaus, Schlüssel bei Fam. Buck, Haus Nr. 15, neben der Kirche, ).

Wir folgen der Hauptstraße, bis wir vor dem Gasthof „Krone“ rechts abbiegen („gelbe Raute“) und dann links dem Eiergäßle bis zum Ortsende folgen. Beim Sühnekreuz halten wir uns links und kommen zu einem landwirtschaftlichen Anwesen. Unmittelbar davor zweigt rechts ein Weg zur Autobahnbrücke ab. 165 m nach dieser Brücke wenden wir uns nach links, gehen zuerst parallel zur Autobahn, dann auf sie zu und ein Stück unmittelbar an ihr entlang. Bald schwenkt der Weg zuerst rechts, etwas weiter im rechten Winkel links ab, quert bei einem Feldgehölz einen geteerten Weg und führt danach schnurgerade (auf einer alten Römerstraße?) südöstlich auf den Wald zu. Kurz davor wenden wir uns nach rechts, gehen am Wald entlang, an seinem Ende wieder nach links und pilgern auf den gegenüberliegenden Wald (613m) zu. Dort angekommen, halten wir uns zuerst rechts, um nach wenigen Metern links in den Wald einzubiegen. Bald stoßen wir auf den Weg Weidacher Hütte-Mähringen (630 m). Diesem Weg folgen wir nach links (Wegweiser Mähringen, Eselsberg, bis Ulm „rotes Y“). Der Weg führt zuerst durch den Wald und bald an einer Waldwiese entlang. An deren Ende teilt sich der Weg bei gleicher SAV - Markierung. Wir nehmen den Weg rechts, der im Wald hinab und durch ein reizendes Trockental führt. Nach etwa 500 m mündet er in eine Teerstraße, der wir links folgen.
Bald kommen wir am Schützenhaus vorbei, verlassen wenige Meter weiter die Straße und biegen rechts in einen schönen Weg durch ein Trockental ein. Diesem folgen wir, immer im Tal bleibend, bis er in eine Wegschleife mündet. Wir nehmen nun den Weg, der uns auf der linken Talseite weiter und bald an einer Wacholderheide vorbei wieder zur Hochfläche (590 m) hinauf bringt. Oben halten wir uns rechts, kreuzen erst am Ende des Parkplatzes die Straße und gehen auf einem Feldweg bis zu einem Feldgehölz weiter. Dort biegen wir zuerst rechts, bald danach links auf einen Weg ein, der auf einen Sendemast in der Ferne zuzuführen scheint. 250 m nach der Überquerung der Landstraße halten wir uns nach links auf den südlichen Ortsrand von Mähringen (567 m) zu. Auf der Straße geradeaus weiter kommt man in den Ort und zur Kirche, der Pilgerweg aber bleibt am rechten Ortsrand und führt hinunter ins Schammental

Der Pilgerweg führt bei den ersten Häusern am Ortsrand rechts leicht bergab. Nach einem mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Naturgrundstück auf der rechten Straßenseite, steigen wir vor einem Haus zuerst auf einer Treppe, dann auf einem Pfad hinab, wenden uns nach einigen Metern nach links, bald darauf wieder nach rechts und überqueren im Schammental (520m) nach einer Wiese die Straße. Auf der anderen Seite gehen wir etwa 10 m gerade aus weiter und dann links auf einem Trampelpfad (Achtung – leicht zu übersehen) steil den Abhang hinauf. Durch zwei Fußgängerpforten überschreiten wir eine eingezäunte Weide, kreuzen bald darauf einen Weg (auf die Markierung achten!!) und wenden uns weiter oben beim nächsten Weg nach rechts (Achtung: nicht zu früh abbiegen). Wir kommen durch den Wald, gehen dann ein Stück am Waldrand entlang, um bald wieder rechts in den Wald einzubiegen. Oben angekommen unterqueren wir den verkehrsreichen Berliner Ring in einer Fußgängerröhre (610 m), gehen geradeaus weiter, kommen an einem Feuchtbiotop vorbei wieder in den Wald, überqueren danach eine Straße. Nun führt unser Weg zwischen zwei Gebäuden der Uni-West geradeaus weiter und dann bis zum „Ulm Kolleg“. Erstmals erfreut uns hier ein schöner Blick auf die Stadt und das Münster. Wir befinden uns hier gewissermaßen auf dem schwäbischen „Monte do Gozo“(Vom galizischen Monte Gozo -  dem „Berg der Freude“ - aus sieht man erstmals die Türme der Kathedrale von Santiago). Die Markierung „rotes Y“ führt uns aber links immer am inneren Waldrand entlang bis zu einer Wiese und hier, rechts, zuerst auf einem geteerten Weg, bald auf der Straße durch ein Wohngebiet zum Weinbergweg, einer breiten Straße. Ab hier können wir, von der Haltestelle „Oberberghof“ ab, mit dem Stadtbus zum Zentrum fahren, bzw. nach Überquerung der Straße geradeaus auf dem Fuß- und Radweg oder zuerst nach links und dann auf der Straße „Mähringer Weg“ rechts an der Suso-Kirche vorbei, in etwa 40 Minuten zur Stadtmitte Ulm (478 m, ev. Münster, ) pilgern.

Wir wünschen Ihnen einen guten Weg!

Bitte teilen Sie uns mit, wo die Beschreibung nach ihren Erfahrungen unverständlich, ungenau oder gar sachlich nicht mehr richtig ist. Vielen Dank!

Wegeänderungen

Wegänderung hinter Tückelhausen – Jakobsweg weg vom Fahrradweg

Durch die Asphaltierung des Radweges zwischen Tückelhausen und Acholshausen, der durch die Radfahrer doch sehr frequentiert ist hat sich die Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft Würzburg e.V. entschlossen den Weg von dieser Trasse weg auf einen schmalen Waldweg zu verlegen.

Wegverlauf:
Wenn Sie vom Kloster in das Tal hinabsteigen biegt der neue Weg vor der Bachbrücke scharf rechts ab und führt ein paar Stufen hinauf. Wenn Sie auf der ehemaligen Gaubahntrasse von Ochsenfurt kommend geblieben sind, biegen Sie unterhalb von Tückelhausen ca. 250 m nach dem Parkplatz rechts ab, gehen über die Bachbrücke und biegen unmittelbar danach links ab und die Stufen hinauf.

Vom Kloster kommend – vor der Brücke rechts abbiegen. Von der Gaubahntrasse kommend – hier links abbiegen
Gaubahntrasse – rechts abbiegen und nach der Brücke links

Hier treffen Sie auf einen schönen Waldweg der dann am Bach entlang verläuft.

Schöner Waldweg
am Bach entlang

Wenn Sie aus dem Wald heraus treten, müssen Sie fast weglos eine Wiese schräg zur nächsten Baumzeile queren (problemlos). Hier geht es wieder am Bach entlang und über eine kleine Brücke gelangen Sie auf einen Feldweg der neben dem geteerten Radweg verläuft.

Wiese auf einem Trampelpfad queren
Feldweg neben dem Radweg

Vorbei an einem Klärwerk queren Sie den Radweg schräg nach links und erreichen bald den Ort Acholshausen. Von Acholshausen nach Gaukönigshofen nutzt der Jakobsweg wieder den geteerten Radweg.